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Verkaufsbeschluss: Regierung informiert Swiss und Lufthansa

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- Bern/Frankfurt - Die Schweizer Regierung hat am Dienstag die Aufsichtsgremien von Lufthansa und Swiss über ihren Beschluss für einen Verkauf der Schweizer Fluglinie informiert. Die Regierung, der Bundesrat, war zuvor in Bern zu einer zweieinhalbstündigen Sondersitzung zusammengekommen. Der Beschluss wurde zunächst nicht veröffentlicht. Die Swiss und die Lufthansa könnten in Kenntnis der Position des Bundes, dem größten Swiss-Aktionär, beschließen, hieß es.

Am Nachmittag tagen die Aufsichtsorgane beider Airlines in getrennten Sitzungen in Frankfurt und Bern. Die Bekanntgabe der Entscheidung wird für den frühen Abend erwartet. Experten gehen fest davon aus, dass die Lufthansa die Swiss übernehmen wird. Das Unternehmen soll unter Aufsicht der Deutschen seinen Namen behalten und noch selbstständig agieren.

Das Schweizer Parlament kann beim Verkauf des gut 20-Prozent-Anteils des Bundes nicht mitreden. Dafür ist allein der Bundesrat zuständig, wie Finanzexperten am Montagabend feststellten. Die Swiss war vor drei Jahren nach dem Zusammenbruch der Swissair mit Geldern von Bund und Kantonen sowie von Großbanken und anderen Investoren gegründet worden.

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