HVB verkauft Bank Austria sowie Osteuropa-Geschäft an UniCredit

- München - Die HypoVereinsbank verkauft wie erwartet ihre österreichische Tochter Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) sowie ihre Beteiligungen in Mittel- und Osteuropa an die Muttergesellschaft UniCredit. Dadurch fließt der HVB ein Buchgewinn in Höhe von knapp 6,5 Milliarden Euro zu, teilte die Bank in München mit.

Davon stammten allein 5,8 Milliarden Euro aus der Übertragung der BA-CA. Das Geld will die HVB für organisches Wachstum, Zukäufe sowie für die Stärkung des Investmentbanking nutzen.

Die UniCredit zahlt für den 77,53 Prozent-Anteil der HVB an der Bank Austria insgesamt rund 12,5 Milliarden Euro. Zuvor werden die Aktivitäten der HVB in Russland (International Moscow Bank/IMB) und im Baltikum (HVB Lettland) an die Bank Austria übertragen. Die HVB Ukraine geht direkt an die UniCredit.

Alle Transaktionen müssen noch von der außerordentlichen Hauptversammlung am 25. Oktober sowie den Aufsichtsbehörden genehmigt werden.

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