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KfW verkauft T-Aktien im ganz großen Stil

- Frankfurt - Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau verkauft im großen Stil Telekom-Aktien: Einschließlich Mehrzuteilungsoption und Optionsscheine werden etwa 298 Millionen Anteilsscheine angeboten. Wie die KfW mitteilte, hat der Handel ein Volumen von mehr als vier Milliarden Euro. Finanzminister Hans Eichel wird davon nicht profitieren können: Der Bund habe den Erlös aus dem Verkauf der Bundesanteile an das Institut schon erhalten, sagte ein Sprecher.

<P>Laut KfW sollen Aktien im Gesamtvolumen von bis zu drei Milliarden Euro an institutionelle Investoren verkauft werden, hinzu kommt eine Mehrzuteilungsoption von 15 Prozent. Das sind insgesamt 228 Millionen T-Aktien. Zusätzlich sollen Optionsscheine auf T-Aktien im Volumen bis zu einer Milliarde Euro ausgewählten Investoren angeboten werden. Das entspricht etwa 70 Millionen Anteilsscheinen. Mit der Transaktion wurden als Konsortialführer Citigroup, J.P. Morgan und Morgan Stanley beauftragt.<BR><BR>Laut KfW können die jetzt angebotenen Optionsscheine später in Aktien umgewandelt werden. Sie werden mit Laufzeiten von sechs, zwölf und 18 Monaten angeboten. Die Kombination aus Aktien und Optionsscheinen sei ein neues Instrument der Platzierung.<BR><BR>Die Telekom begrüßte die geplante Veräußerung. Dadurch seine die Spekulationen beendet, wann die Bundesregierung ihre Beteiligung reduziert, sagte ein Sprecher. Weiter hieß es, das Unternehmen habe am Sonntag von der Transaktion erfahren, also einen Tag nachdem die Übernahme der Tochter T-Online angekündigt worden war.<BR><BR>Bereits im November 2003 hatte die KfW für 5,5 Milliarden Euro vom Bund Aktien der Post und der Telekom erworben. Die Transaktion umfasste 4,7 Prozent des Aktienkapitals der Telekom und 30 Prozent der Post. Das Bundesfinanzminister hatte in der Vergangenheit angekündigt, sich bis Ende 2006 von sämtlichen Bundesanteilen an Post und Telekom zu trennen. Mit dem jetzigen Verkauf würde der Anteil der KfW an der Telekom um sieben Prozent sinken. Derzeit hält das Institut noch 16,7 Prozent. </P><P> </P>

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