IWF verkauft 400 Tonnen Gold

Washington - Der Internationale Währungsfonds hat den angekündigten Verkauf von gut 400 Tonnen Gold abgeschlossen. Warum der IWF das Edelmetall verkaufte.

Die Verkäufe seien zu Marktpreisen vollzogen worden, teilte der IWF am Dienstagabend mit. Im September 2009 hatte der Fonds den Verkauf von insgesamt 403,3 Tonnen aus seinen Goldbeständen angekündigt. Dies entspricht rund einem Achtel seiner Bestände.

Mit dem Programm soll die Kreditvergabekapazität für arme Länder erweitert werden. Zunächst hatte der IWF das Gold direkt an Notenbanken verkauft. Indien, Mauritius und Sri Lanka hatten dem IWF gut 200 Tonnen abgekauft. Die restlichen Verkäufe sollten zeitlich gestreckt über die Märkte erfolgen. Der Goldpreis ist binnen eines Jahres um gut 28 Prozent auf zuletzt rund 1389,55 Dollar je Feinunze (rund 31,1 Gramm) gestiegen. Der Rekord von 1430,95 Dollar vom 7. Dezember bleibt somit in Reichweite.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump: Steuern senken und Firmenumzüge nach Mexiko bestrafen
Der neue US-Präsident stellt den Freihandel in Nordamerika in Frage und will Importe aus Mexiko mit Strafzöllen belegen. Das Nachbarland legt sich schon einmal seine …
Trump: Steuern senken und Firmenumzüge nach Mexiko bestrafen
Kältewelle verdeutlicht Frankreichs Atom-Abhängigkeit
Materialsorgen und Finanznöte: Frankreichs Atombranche erlebt schwere Zeiten. Die Atomaufsicht nennt die Lage "besorgniserregend". Und vor der Präsidentschaftswahl ist …
Kältewelle verdeutlicht Frankreichs Atom-Abhängigkeit
McDonald's schwächelt wieder im US-Heimatmarkt
Mit ganztägigem Frühstück und neuen Angeboten hatte es für kurze Zeit so ausgesehen, als ob McDonald's den kriselnden US-Heimatmarkt rasch zurückerobern könnte. Doch der …
McDonald's schwächelt wieder im US-Heimatmarkt
Samsung führt Note 7-Brände auf Batterie-Probleme zurück
Samsung hat sich viel Zeit genommen, um die Probleme bei seinem feuergefährdeten Vorzeige-Modell Galaxy Note 7 zu untersuchen. Der Smartphone-Marktführer will verlorenes …
Samsung führt Note 7-Brände auf Batterie-Probleme zurück

Kommentare