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Dieselskandal

Verkehrsminister Scheuer sorgt sich um deutsche Autobauer: „Es geht um das Sein oder Nichtsein“

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sorgt sich angesichts des Dieselskandals um die Zukunft der Automobilindustrie.

Verkehrsminister Scheuer schließt weitere Gespräche mit Automanagern nicht aus. "Es geht um das Sein oder Nichtsein der deutschen Automobilbranche für die nächsten Jahrzehnte", sagte Scheuer der "Wirtschaftswoche". Er habe zuletzt seinem Ärger Luft machen müssen, "weil es um sehr viele Arbeitsplätze geht".

Scheuer hatte sich am Montag zum zweiten Mal binnen zwei Wochen mit Daimler-Chef Dieter Zetsche getroffen, weil er Antworten auf die Vorwürfe von Abgasmanipulationen verlangte. Im Anschluss an das Gespräch ordnete der Bund am Montag einen amtlichen Rückruf von europaweit 774.000 Dieselmodellen des Autobauers an.

Sein Gespräch mit Zetsche sei "ehrlich und offen" verlaufen, sagte Scheuer der "Wirtschaftswoche". "Ich habe ihm meine Meinung schonungslos rübergebracht." Das Ergebnis sei "sehr gut". Weitere derartige Gespräche und Treffen schloss der Verkehrsminister im Gespräch mit der Zeitung nicht aus.

afp

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