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MAN verliert seine Großaktionäre

- München - Der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugekonzern MAN verliert seine Großaktionäre. Allianz, Münchener Rück und Commerzbank trennen sich von ihren über die Regina Verwaltungsgesellschaft gehaltenen Anteile.

<P>Das Paket von rund 25 Prozent werde kurzfristig institutionellen Investoren angeboten, teilte die Allianz AG (München) am Mittwoch mit. Auf diesem Weg werde der Streubesitz bei MAN deutlich erhöht.</P><P>Bei MAN hieß es, der Rückzug der Großaktionäre komme nicht überraschend. "Wir haben damit gerechnet, da die Allianz mehrfach angekündigt hat, dass sie sich von Industrieleistungen in ihrem Portfolio trennen wollen", sagte ein Sprecher. Die Erhöhung des Streubesitzes stärke die Position von MAN im DAX. </P><P>An der Regina sind die Allianz AG, die Allianz Lebensversicherungs-AG, die Münchener Rück und die Commerzbank mit jeweils 25 Prozent beteiligt. Die Gesellschaft hielt zuletzt 24,20 Prozent am gezeichneten Grundkapital und 25,24 Prozent am stimmberechtigten Kapital der MAN AG.</P><P>Nach Analystenschätzungen könnte der Verkauf bei Allianz und Münchener Rück zu Buchgewinnen in dreistelliger Millionenhöhe führen. In den vergangenen Jahren war immer wieder einmal über eine Zerschlagung des Mischkonzerns MAN spekuliert worden. Unter dem Einfluss der Großaktionäre war dies aber bisher vermieden worden.</P>

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