Verlust bei Leica größer als gemeldet

- Solms - Der Kamerahersteller Leica steckt tiefer in den roten Zahlen als zunächst gemeldet. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2006/2007 (31.3.) lag der Verlust bei rund 4,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen im mittelhessischen Solms mitteilte.

Zunächst waren 4,2 Millionen Euro genannt worden. Damit habe sich der Verlust zwischen April und September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum statt um eine Million Euro nur um rund 700 000 Euro verringert. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um acht Prozent auf 51,9 Millionen Euro gestiegen.

"Bei der Herausgabe der Zahlen hat es eine Kommunikationspanne im Unternehmen gegeben", sagte ein Unternehmenssprecher und bestätigte damit Informationen des "Handelsblattes" vom Donnerstag. Es seien aus Versehen vorläufige Zahlen veröffentlicht worden. Leica war im vergangenen Jahr in eine Existenzkrise geraten und arbeitet derzeit an der Sanierung. Der Leica-Konzern hat knapp 1000 Mitarbeiter, rund 400 Stellen waren in den vergangenen drei Jahren gestrichen worden.

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