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Es gibt viel zu tun: Kaufhof soll noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht sein.

Bericht der Wirtschaftswoche

Verlust um 40 Prozent gestiegen? Kaufhof rutscht offenbar noch tiefer in rote Zahlen

Die Lage bei der Warenhauskette Kaufhof hat sich einem Bericht zufolge weiter dramatisiert. Neueste Zahlen seien alarmierend. Einer Fusion mit Karstadt stehen diese aber wohl nicht im Weg.

Düsseldorf - Die Warenhauskette Kaufhof ist laut einem Bericht der Wirtschaftswoche in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2018 noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Im ersten Quartal, das Anfang Februar begann, habe das Unternehmen vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sonderfaktoren einen Verlust von knapp 30 Millionen Euro gemacht. Das Minus sei damit um fast 40 Prozent größer ausgefallen als im Jahr zuvor, berichtete das Wirtschaftsmagazin am Donnerstag. Hauptursache für die Entwicklung sei ein deutlicher Umsatzrückgang von acht Prozent.

Vom Kaufhof war zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht zu erhalten. In Unternehmenskreisen wurde jedoch darauf verwiesen, dass der kanadische Kaufhof-Mutterkonzern HBC in seinem jüngsten Quartalsbericht für das Europageschäft, das nach wie vor überwiegend von Kaufhof geprägt wird, über einen flächenbereinigten Umsatzrückgang von 6,6 Prozent berichtet hatte. Derartige Umsatzeinbußen machten sich natürlich beim Gewinn bemerkbar, hieß es. Doch sehe das 2. Quartal schon etwas besser aus.

Die Gespräche zwischen Karstadt und Kaufhof über eine mögliche Fusion laufen unterdessen weiter. Eine endgültige Einigung gebe es aber noch nicht, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Verhandlungskreisen.

Lesen Sie auch: Karstadt plant nach 30 Jahren wieder neue Filialen - und will Ikea Konkurrenz machen

dpa

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