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Der Vorstandsvorsitzende des Touristikkonzerns TUI, Michael Frenzel.

TUI kann Minus deutlich verringern

Hannover - Das Konzernergebnis von TUI sank um 22 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Allerdings: In der Hauptsparte Touristik blieb unterm Strich ein Minus von 129 Millionen Euro.

Trotz eines deutlichen Minus im Kerngeschäft hat der Reiseanbieter TUI den Verlust im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verringert. Das Konzernergebnis rutschte saisonal bedingt wie üblich in den Wintermonaten in die roten Zahlen, sank aber um 22 Millionen Euro weniger als im Vorjahr auf minus 165 Millionen Euro, teilte TUI am Montag in Hannover mit.

Allerdings blieb in der Hauptsparte Touristik unter dem Strich ein Minus von 129 Millionen Euro. Dagegen waren es im Vorjahr noch minus 44 Millionen Euro gewesen.

Der Geschäftsverlauf war den Angaben zufolge im ersten Quartal von zwei gegenläufigen Entwicklungen geprägt. Im Kerngeschäft Touristik seien Umsatz und Ergebnis als Folge der weltweiten Wirtschaftskrise wie erwartet zurückgegangen, wohingegen die Situation bei der Finanzbeteiligung an der Hapag-Lloyd AG besser als erwartet verlaufen sei. “Das operative Ergebnis war mit minus 21 Millionen Euro zwar noch negativ, hat sich jedoch gegenüber dem Vorquartal um 219 Millionen Euro deutlich verbessert“, hieß es.

Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende September erwartet der TUI-Konzern eine stabile Entwicklung in der Sparte Touristik. Die Buchungslage in den wichtigsten Quellmärkten habe sich in den vergangenen Wochen spürbar verbessert. Die Strategie der flexiblen Kapazitätspolitik werde weiter fortgesetzt.

DAPD

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