Versatel rutscht tief in die Verlustzone

Düsseldorf - Der Telekommunikationsanbieter Versatel ist im ersten Quartal noch tiefer in die Verlustzone gerutscht. Der Verlust habe sich von 7,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 26,5 Millionen Euro ausgeweitet, teilte Versatel in Düsseldorf mit.

Das bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sank von 54,1 auf 47,3 Millionen Euro. Der Umsatz stieg dagegen von 174,3 auf 185,2 Millionen Euro. Die Gesamtjahresprognose wurde bestätigt. Neben Rückstellungen für ein Sparprogramm in Höhe von 11,5 Millionen Euro hätten sich auch höhere Abschreibungen auf das Netz sowie steuerliche Effekte negativ ausgewirkt, begründete Versatel den Verlust.

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