Verschmelzung VW und Porsche - 30 Prozent Risiko

München/Wolfsburg - Bei der beabsichtigten Verschmelzung von VW und Porsche gibt es finanzielle und juristische Unsicherheiten.

Das Risiko liege bei 30 Prozent, dass die Fusion nicht wie geplant erfolge, sagte VW-Konzernchef Martin Winterkorn der am Montag erscheinenden “Automobilwoche“. Die Autobauer arbeiteten dennoch mit Hochdruck an der Grundlagenvereinbarung. Diese müsse bis spätestens Ende 2011 umgesetzt werden. Von VW war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Neben Unklarheiten bei den steuerlichen Rahmenbedingungen einer Fusion stehe eine abschließende Bewertung drohender Schadenersatzklagen noch aus. In Deutschland haben der Zeitung zufolge Fondsgesellschaften Ansprüche auf Schadenersatz angemeldet, weil Porsche seine Übernahmepläne für VW nicht offengelegt habe. US-Hedge-Fonds legten Porsche und der Führung um Ex-Chef Wendelin Wiedeking Falschinformationen zur Last. “Unsere Juristen sind mit intensiven Prüfungen befasst“, sagte Winterkorn.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Korruptionsverdacht: Lettlands Zentralbankchef festgenommen
Erst Durchsuchung, dann Festnahme: Lettlands Anti-Korruptionsbehörde geht gegen den Zentralbankchef des Landes vor. Zu den genauen Gründen für die Ermittlungen gegen das …
Korruptionsverdacht: Lettlands Zentralbankchef festgenommen
Korruptionsverdacht: Lettlands Zentralbankchef festgenommen
Erst Durchsuchung, dann Festnahme: Lettlands Anti-Korruptionsbehörde geht gegen den Zentralbankchef des Landes vor. Zu den genauen Gründen für die Ermittlungen gegen das …
Korruptionsverdacht: Lettlands Zentralbankchef festgenommen
Bundesverband der Deutschen Industrie besorgt wegen möglicher US-Strafzölle auf Stahlimporte
BDI-Präsident Dieter Kempf befürchtet angesichts angedrohter US-Zölle auf Stahlimporte negative Folgen für die Exportnation Deutschland.
Bundesverband der Deutschen Industrie besorgt wegen möglicher US-Strafzölle auf Stahlimporte
USA erwägen hohe Strafzölle für Stahlimporte
Die USA wollen nicht länger Dumpingpreise akzeptieren, mit denen vor allem China seinen Stahl in den Markt drückt. Strafzölle könnten die Folge sein. Die würden auch …
USA erwägen hohe Strafzölle für Stahlimporte

Kommentare