Verschmelzung VW und Porsche - 30 Prozent Risiko

München/Wolfsburg - Bei der beabsichtigten Verschmelzung von VW und Porsche gibt es finanzielle und juristische Unsicherheiten.

Das Risiko liege bei 30 Prozent, dass die Fusion nicht wie geplant erfolge, sagte VW-Konzernchef Martin Winterkorn der am Montag erscheinenden “Automobilwoche“. Die Autobauer arbeiteten dennoch mit Hochdruck an der Grundlagenvereinbarung. Diese müsse bis spätestens Ende 2011 umgesetzt werden. Von VW war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Neben Unklarheiten bei den steuerlichen Rahmenbedingungen einer Fusion stehe eine abschließende Bewertung drohender Schadenersatzklagen noch aus. In Deutschland haben der Zeitung zufolge Fondsgesellschaften Ansprüche auf Schadenersatz angemeldet, weil Porsche seine Übernahmepläne für VW nicht offengelegt habe. US-Hedge-Fonds legten Porsche und der Führung um Ex-Chef Wendelin Wiedeking Falschinformationen zur Last. “Unsere Juristen sind mit intensiven Prüfungen befasst“, sagte Winterkorn.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rekorde bei Grund- und Gewerbesteuern
Die Gemeinden durften sich 2016 über einen Geldsegen freuen: Grund- und Gewerbesteuern sprudelten so üppig wie nie zuvor.
Rekorde bei Grund- und Gewerbesteuern
Auto wichtigstes Verkehrsmittel für Pendler
Wiesbaden (dpa) - Das Auto ist für Pendler in Deutschland mit Abstand das wichtigste Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit. Zwei Drittel der Erwerbstätigen (68 Prozent) …
Auto wichtigstes Verkehrsmittel für Pendler
Nafta-Unterhändler ziehen nach erster Runde positive Bilanz
Washington (dpa) - Die USA, Kanada und Mexiko haben nach ihrer ersten Runde der Neuverhandlungen über den nordamerikanischen Handelspakt Nafta eine positive Bilanz …
Nafta-Unterhändler ziehen nach erster Runde positive Bilanz
Aldi hat eine neue Zielgruppe: Videospiel-Zocker
Discount-Marktführer Aldi baut sein Online-Angebot weiter aus. Neben E-Books und Musik will der Billiganbieter auf seiner Online-Plattform aldilife.com ab Dienstag auch …
Aldi hat eine neue Zielgruppe: Videospiel-Zocker

Kommentare