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Gebäude der Versicherungskammer Bayern an der Maximilianstraße in München .

Versicherungskammer bleibt auf Wachstumskurs

München - Die Versicherungskammer Bayern bleibt nach Rekord-Beiträgen und einem Gewinnsprung im Krisenjahr 2009 auf Wachstumskurs.

Für dieses Jahr rechne man mit einem Beitragsplus von 4,1 Prozent, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. Dabei will die Versicherungskammer von einer guten Marktposition profitieren. Gerade die Einbettung in die Sparkassen-Finanzgruppe biete noch erhebliche Vertriebspotenziale, hieß es.

Im vergangenen Jahr kletterten die Brutto-Beitragseinnahmen des Konzerns um 6,6 Prozent auf 6,355 Milliarden Euro. Zulegen konnte die Versicherungskammer vor allem in der Lebensversicherung, aber auch in der Kranken- und der Schaden- und Unfallversicherung stiegen die Einnahmen. Zugleich sei es gelungen, die Kosten zu senken, sagte Vorstandschef Friedrich Schubring-Giese. Der Jahresüberschuss sprang von knapp 75 auf rund 136 Millionen Euro. Die Versicherungskammer beschäftigte 6433 Mitarbeiter und damit fast so viele wie 2008.

Wohl steigende Belastungen durch Naturkatastrophen

Auch 2010 werde das Bedürfnis der Bürger nach Absicherung und Altersvorsorge anhalten, erwartet Schubring-Giese. In der Schaden- und Unfallversicherung stellt sich das Unternehmen auf steigende Belastungen durch Naturkatastrophen ein. Daher gelte es, die Risikotragfähigkeit des Konzerns weiter sicherzustellen. Dies gelinge unter anderem über eine Kombination aus Selbstbehalt für die Versicherten und Rückversicherungsschutz.

Auf einem guten Weg sieht sich das Unternehmen auch mit dem Direktversicherer Bavaria Direkt, über den bisher ausschließlich Kfz- Versicherungen verkauft werden. Es gebe aber Überlegungen, auch andere Produkte über diesen Weg zu vertreiben.

dpa

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