Eon verteidigt gestiegene Strompreise

- Essen - Eon-Chef Wulf Bernotat hat die Strompreise seines Unternehmens verteidigt und Milliardeninvestitionen in Deutschland angekündigt. "Ich habe Verständnis für die Sorgen der Kunden", sagte er auf der Hauptversammlung des Konzerns. Der Großteil der Preiserhöhungen sei aber durch staatliche Belastungen verursacht worden: "Von jedem Euro, den der Haushaltskunde zahlt, gehen inzwischen 40 Cent auf staatliche Eingriffe zurück."

<P>Bei dem Aktionärstreffen zeigten sich die Anteilseigner mit der Vorstandsarbeit von Bernotat zufrieden. Sie profitieren von dem 2004 gesteigertem Ergebnis mit einer Anhebung der Dividende um 35 Cent auf 2,35 Euro. Ein Aktionärsschützer bezeichnete es allerdings als "Schönheitsfehler", dass Eon bei der Beteiligung an einem Gasfeld beim russischen Partner Gazprom nicht zum Zug kam.<BR><BR>Bernotat bestätigte, dass Eon bis 2007 19 Milliarden Euro in Kraftwerke und Leitungsnetze investieren wird. Sechs Millionen Euro sollen in Deutschland ausgegeben werden. Bis 2020 könnte es eine zweistellige Milliardenbetrag werden.</P><P> </P>

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