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Die Verteidigungsminister aus sieben NATO-Ländern verhandeln über den neuen Militärairbus A400M.

Verteidigungsminister verhandeln über Militärtransporter

Paris - Die Verteidigungsminister aus sieben NATO-Staaten sind am Freitag in Frankreich zu Verhandlungen über die Zukunft des Militärtransporters A400M zusammengekommen.

Weil der Zeitplan für die Entwicklung der Airbus-Maschine völlig aus dem Ruder gelaufen ist, könnten die Länder theoretisch den Vertrag kündigen. Die Auslieferung des ersten Transporters soll sich um mindestens drei Jahre verzögern. Zudem stiegen die Kosten im Vergleich zu den ersten Planungen immens.

Deutschland wird das erste von 60 bestellten Flugzeugen voraussichtlich erst in mehr als vier Jahren erhalten - ursprünglich sollte es bereits 2010 soweit sein. Zu dem Treffen in Le Castellet in Südfrankreich hat der französische Verteidigungsminister Hervé Morin Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung sowie seine Amtskollegen aus Großbritannien, Spanien, der Türkei, Belgien und Luxemburg eingeladen. Diese Staaten hatten im Mai 2003 den Entwicklungs- und Fertigungsvertrag über 20 Milliarden Euro mit dem Airbus- Mutterkonzern EADS geschlossen.

dpa

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