BMW verzeichnet im Juli leichtes Absatzplus

München - Der mit Dollarschwäche und Finanzkrise kämpfende Autobauer BMW hat im Juli wieder ein leichtes Absatzplus verzeichnet.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei die Zahl der von der BMW Group verkauften Autos um 2,2 Prozent auf 125 812 Fahrzeuge gestiegen, teilte BMW am Donnerstag in München mit. Im Vormonat war der Absatz noch gesunken.

Die Kernmarke BMW verkaufte 106 483 Einheiten und damit ebenfalls 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Rund lief vor allem die kleine 1er- Baureihe. Hier kurbelten das neue Cabrio und das Coupé die Nachfrage an und sorgten für einen Zuwachs von 40 Prozent auf mehr als 20 000 Einheiten.

Anderen Baureihen verkauften sich hingegen etwas schlechter. Beim Volumenmodell 3er sank der Absatz um 2300 Einheiten auf 42 500 Fahrzeuge. Der 5er-Absatz ging um mehr als 800 Fahrzeuge auf 18 500 Stück zurück und beim 7er gaben die Verkäufe wegen des bevorstehenden Modellwechsels um 11,6 Prozent auf knapp 3000 Fahrzeuge nach.

Bei den Geländewagen zeigte sich ein unterschiedliches Bild. Vom X5 wurden gut 9300 Autos ausgeliefert, dies waren 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der kleinere X3 verkaufte sich aber nur 1473 mal, was einem Rückgang von mehr als einem Drittel entsprach. Vom neuen Gelände-Coupe X6 wurden mehr als 2600 Autos verkauft, seit Marktstart im April waren es fast 8700.

Die Kleinwagenmarke Mini verzeichnete eine deutliche Abschwächung der Nachfrage. Hier lag der Absatz mit 19 227 Autos zwar noch um 2,1 Prozent über dem Vorjahreswert, die deutlichen Zuwachsraten der vergangenen Monate wurden aber nicht mehr erreicht. In den ersten sieben Monaten kletterte der Absatz aller drei Marken BMW, MINI und Rolls-Royce um 4,4 Prozent auf 890 699 Einheiten. BMW hatte am vergangenen Freitag angesichts deutlich gestiegener Öl- und Rohstoffpreise, der Schwäche des Dollar und der internationalen Finanzkrise seine Gewinnprognose für dieses Jahr drastisch zusammengestrichen.

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