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EMI verzichtet auf Übernahme von Warner Music

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- London - Der weltweit drittgrößte Musikkonzern EMI hat die Pläne für eine Übernahme des US-Konkurrenten Warner Music fallen lassen. Das Vorhaben werde zunächst nicht weiter verfolgt, teilte das britische Unternehmen in London mit.

Begründet wurde dies vor allem mit einer kürzlich veröffentlichten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, die Firmenzusammenschlüsse in der Musikbranche erschwert. Durch die Fusion von EMI und Warner wäre in der internationalen Musikbranche ein neuer Gigant entstanden. Bei den Briten sind Pop-Stars wie Robbie Williams oder die Band Coldplay unter Vertrag. Zum Künstlerstamm der US-Konkurrenz gehören unter anderem Madonna sowie die Bands Green Day und Red Hot Chili Peppers.

Nachdem das jüngste Gebot von 31 US-Dollar je Warner-Music-Aktie abgelehnt wurde, werde die Übernahme nicht mehr verfolgt, teilte EMI weiter mit. Damit bestätigte der Konzern einen entsprechenden Bericht des «Wall Street Journal» (Donnerstag). Man werde nun die künftige Entwicklung beobachten und gegebenenfalls seine Haltung überdenken. Nach den Übernahmeversuchen durch EMI hatte auch Warner Music seinerseits ein Angebot für EMI vorgelegt.

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