Verzögerung bei Militär-Airbus kostet Milliarden

Paris - Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS wird zwischen 1,2 und 1,4 Milliarden Euro mehr berappen müssen.

Aus diesem Grund werde die Prognose für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) und Sonderposten für 2007 ausgesetzt, teilte das im MDAX notierte Unternehmen am Montag in Paris mit. EADS will am 8. November bei der Bekanntgabe der Neunmonatszahlen eine aktualisierte Prognose vorlegen.

Von den bis zu 1,4 Milliarden Euro Mehrkosten entfallen den Angaben zufolge mehr als eine Milliarde Euro auf die EADS-Tochter Airbus. "Dies ist die zum gegenwärtigen Programmstand bestmögliche Einschätzung und umfasst die am 17. Oktober 2007 bekanntgegebene sechsmonatige Verzögerung sowie das Risiko einer weiteren Verschiebung um bis zu einem halben Jahr", hieß es in der Mitteilung.(dpa)

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