Messer-Mann ersticht Frau mitten auf der Straße - Täter auf der Flucht

Messer-Mann ersticht Frau mitten auf der Straße - Täter auf der Flucht
+
Beschäftigte des öffentlichen Dienstes demonstrieren für gleiche Bezahlung. Foto: Daniel Bockwoldt/Archivbild

Umfrage

Viele gegen gleiche Bezahlung auf Kosten des eigenen Gehalts

Berlin (dpa) - Eine Mehrheit von 64 Prozent der Bürger in Deutschland würde nicht auf Teile des Gehalts verzichten, damit Kollegen in gleicher Position so viel verdienen wie sie.

Wie aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut YouGov hervorgeht, gaben nur drei Prozent der Befragten an, dass sie "auf jeden Fall" Abstriche beim Gehalt für eine Gleichberechtigung bei der Bezahlung akzeptieren würden. YouGov fragte zudem, ob sich die Teilnehmer im Vergleich zu anderen Menschen in der Gesellschaft gleichberechtigt fühlen: Dem stimmten 48 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen zu.

Wie deutlich die Unterschiede zwischen den Gehältern von Mann und Frau sein können, hat die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes mit einem Projekt dokumentiert: In Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Jung von Matt schickten sie Transgender-Persönlichkeiten - einmal verkleidet als Mann, ein anderes Mal als Frau - in Bewerbungsgespräche. Dabei erhielten die Lockvögel als Frauen deutlich schlechtere Gehaltsangebote, wie in einem mit versteckter Kamera gefilmten Video auf Youtube zu sehen ist.

So bekam einer der Projektteilnehmer in einem Fall als Mann ein Jahresgehalt von etwa 43 600 Euro angeboten - als Frau lag es dagegen nur bei rund 31 100 Euro. Die Lebensläufe und Qualifikationen waren bei beiden gleich. "Frauen sind noch weit davon entfernt, gleich behandelt zu werden", sagte die Bundesgeschäftsführerin von Terre des Femmes, Christa Stolle.

Video zum Projekt von Terre des Femmes

Homepage zum Projekt von Terre des Femmes

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Pepsi übernimmt Sprudelgeräte-Hersteller Sodastream
Tel Aviv (dpa) - Der Getränkegigant PepsiCo will den israelischen Sprudelgeräte-Hersteller Sodastream für 3,2 Milliarden Dollar (rund 2,8 Milliarden Euro) übernehmen. …
Pepsi übernimmt Sprudelgeräte-Hersteller Sodastream
Immobilienwirtschaft wirft Kommunen Versäumnisse vor
In den Großstädten sind die Mieten stark gestiegen, ein Ende ist nicht in Sicht - auch weil die Baukosten immer höher klettern. Auch die Kommunen tragen einen Teil der …
Immobilienwirtschaft wirft Kommunen Versäumnisse vor
Aldi-Produkt für Erwachsene: Im Ausland ist es bereits ein Renner - in Deutschland wird es nicht verkauft
In Großbritannien ist ein Aldi-Produkt ein absoluter Liebling. In Deutschland wird es aber nur von anderen Herstellern und nicht von Aldi selbst verkauft.
Aldi-Produkt für Erwachsene: Im Ausland ist es bereits ein Renner - in Deutschland wird es nicht verkauft
Schikane-Vorwürfe bei Aldi: Das sagt der Discounter zu den Anschuldigungen
Aldi-Mitarbeiter erheben im „Spiegel“ schwere Vorwürfe wegen schlechter Behandlung gegen den Discounter. Jetzt hat Aldi eine Stellungnahme abgegeben.
Schikane-Vorwürfe bei Aldi: Das sagt der Discounter zu den Anschuldigungen

Kommentare