Vodafone senkt Umsatzprognose für das Gesamtjahr

London - Der weltgrößte Mobilfunkkonzern Vodafone hat angesichts des Abschneidens im ersten Quartal, der momentanen wirtschaftlichen Schwäche und geringer als erwartet ausgefallener Umsätze mit Geräten zum Anfang des Geschäftsjahres 2008/09 seine Umsatzprognose gesenkt.

Vodafone gehe nun davon aus, Erlöse um das untere Ende der ausgegebenen Spanne von 39,8 bis 40,7 Milliarden Pfund (50 bis 51 Mrd Euro) zu erzielen, teilte das Unternehmen am Dienstag in London mit.

Operativ will Vodafone aber weiter 11,0 bis 11,5 Milliarden Pfund Gewinn erwirtschaften. Von April bis Juni hat Vodafone den Umsatz verglichen zum Vorjahreszeitraum um 19,1 Prozent auf 9,8 Milliarden Pfund steigern können. Dies konnten die Briten allerdings nur durch ihre zahlreichen Zukäufe bewerkstelligen. Das Wachstum aus eigener Kraft lag bei lediglich 1,7 Prozent. Das Kundenwachstum verlangsamte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Statt 9,1 Millionen konnte Vodafone unterm Strich nur 8,3 Millionen neue Nutzer anziehen. Damit stieg der Kundenstamm binnen eines Jahres von 232,0 auf 269,0 Millionen. Vor drei Monaten waren es noch 260 Millionen gewesen. Die US-Tochter Verizon Wireless konnte im Quartal 1,5 Millionen neue Kunden hinzugewinnen.

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