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Volkswagen: Weiterhin Kurzarbeit im Stammwerk - Halbleiter fehlen an allen Ecken und Kanten

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VW Mitarbeiter montieren in Dresden einen ID.3: Vor allem Elektrofahrzeuge sind auf die wichtigen Halbleiter-Produkte angewiesen.
VW Mitarbeiter montieren in Dresden einen ID.3: Vor allem Elektrofahrzeuge sind auf die wichtigen Halbleiter-Produkte angewiesen. © Sebastian Kahnert/dpa

Keine Entspannung in Sicht: Der allgemeine Mangel an Elektronikprodukten macht der Industrie weiterhin schwer zu schaffen. VW kündigt nun erneut Kurzarbeit an.

Die durch Material- und Chipmangel ausgelösten Probleme in der Insutrie reißen nicht ab. Auch deutsche Autobauer sind betroffen. Wie finanzen.net nun mitteilt, werden daher im Volkswagen Stammwerk in Wolfsburg auch in der kommenden Arbeiter von Kurzarbeit betroffen sein. Gleichzeitig soll die Produktion gebremst werden.

Wein Sprecher des Unternehmens teilte gegenüber Medienvertretern mit, dass ab nächster Woche nur an der Montagelinie 3 während der Frühschicht gearbeitet wird. Alle anderen Bändern stünden dann still.

Volkswagen: Unternehmen „fährt auf Sicht“

„Momentan fahre man auf Sicht“, so der Sprecher weiter. Damit bezog er sich auf auf die anhaltend eingeschränkte Liefersituation bei Halbleiter-Produkten. Diese werden in zahlreichen Elektrosystemen verwendet und kommen auch in nahezu allen modernen Autos umfassend zum Einsatz.

Am Rander der Automesse IAA in München Anfang September betonte auch VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch die Schwierigkeiten. Das Fehlen größerer Mengen von Elektronik-Bauteilen sei "wohl nicht so rasch vorüber". Das hatte Zufolge, dass VW während der Corona-Pandemie schon mehrmals das Produktionsprogramm anpassen musste.

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