E-Autos: Bütikofer warnt BMW, VW & Co. vor China-Angriff – „Müssen aufpassen, nicht unter die Räder zu kommen“

Merkur.de exklusiv

E-Autos: Bütikofer warnt BMW, VW & Co. vor China-Angriff – „Müssen aufpassen, nicht unter die Räder zu kommen“

China wird bei E-Autos für die deutschen Hersteller zu einer großen Gefahr. Die Branche müsse aufpassen, ihren Vorsprung nicht zu verspielen, warnt Grünen-Politiker Reinhard Bütikofer.
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Volkswagen

Volkswagen ist der größte deutsche Autohersteller mit seinem Hauptsitz in Wolfsburg. Zur Volkswagen-Gruppe gehören mittlerweile viele andere Automarken wie Audi, Seat, Skoda, Bentley oder Porsche. Die Modelle Golf, Passat und Scirocco zählen zu den erfolgreichsten in der Produktionslinie von VW. Der Konzern wurde 1937 gegründet. In den letzten Jahren ist VW vor allem durch den Diesel-Skandal negativ in den Schlagzeilen aufgefallen. Es wurde aufgedeckt, dass einiger Motorsteuergeräte bei Diesel-Fahrzeugen mit Abschalteinrichtungen manipuliert waren. Dies sorgte dafür, dass der Stickoxidausstoß in der Realität deutlich höher war als bei den Messungen am Prüfstand.

Volkswagen-Chef Diess will neuen Konzern-Namen – und stößt auf Widerstand

Volkswagen-Chef Herbert Diess überlegt einem Bericht zufolge, den Konzern umzubenennen. In Wolfsburg sorgt das für Widerstand.
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Wenn in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts „Robo-Autos“ wirklich alltagstauglich werden sollen, ist dafür spezielle Hard- und Software nötig. Volkswagen konkretisiert …
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Vor Sommerbeginn steht für viele Pkws in Deutschland ein Reifenwechsel an. Doch was genau gilt es dabei zu beachten? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
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Audi und Porsche wollen ab 2026 in der Formel 1 starten. Der Volkswagen-Chef möchte dafür deutsche Fahrer – und einen Grand-Prix hierzulande.
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Satte 27 Mängel: Die Polizei stoppte zwei Paketboten in einem „schrottreifen“ VW Crafter – doch die fuhren trotz Verbots anschließend einfach weiter.
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Neuwagen immer teurer: Tausende Euro Gewinn pro Fahrzeug

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Ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 verleitet den Automobilhersteller Porsche, einen Sonderbonus an seine Beschäftigten zu zahlen.
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Der Autobauer Volkswagen muss 40.000 Autos wegen Brandgefahr zurückrufen. Zur Behebung des Problems sind gleich zwei Besuche in der Werkstatt nötig.
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Der Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland treffen die Elektrosparten der Autobauer hart. Das Batterie-Edelmetall Nickel wird knapp.
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Das VW-Frachtschiff „Felicity Ace“ ist im Atlantik gesunken. Die versunkenen Fahrzeuge sollen nun ersetzt werden.
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Die VW-Tochter Audi befindet sich nach dem Einbruch im Coronajahr 2020 wieder auf dem deutlichen Weg der Besserung.
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Immer mehr große Firmen ziehen sich als Folge des Ukraine-Krieges aus Russland zurück. Worauf die Menschen dort schon bald verzichten müssen - ein Überblick.
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Volkswagen spendet eine Million Euro für die Ukraine. Und auch die Mitarbeiter wollen helfen und sammeln in kurzer Zeit.
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VW-Aufseher winken Pläne für Zukunftsmodell Trinity durch

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Die Entwicklung des Volkswagenkonzerns

Volkswagen AG: Der VW-Konzern - Alles über Aktie, Marken und die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens aus Wolfsburg

Der erste Spatenstich für die Volkswagen-Werke fand auf der „grünen Wiese“ statt. Bis zum weltumspannenden Konzern hat es die Volkswagen AG in Rekordzeit geschafft.

  • Der Volkswagen sollte das Auto für jedermann sein
  • Der Konzern aus Wolfsburg hält Anteile und Kooperationen weiterer bekannter Automarken
  • Heute sind die Aktien zum größten Teil in den Händen der Familien Piech und Porsche

Wolfsburg - Wer den Volkswagenkonzern geografisch einordnen soll, dem fällt wahrscheinlich zuerst das niedersächsische Wolfsburg ein. Hier entwickelte sich aus einer Produktionsanlage eine komplette Stadt. Als einstige NS-Musterstadt blickt Wolfsburg auf eine kurze Stadtgeschichte zurück, denn erst 1938 wurde aus dem VW-Produktionswerk eine eigene Stadt. Adolf Hitler († 56, 1945) verfolgte damals den Plan, an diesem Ort Fahrzeuge zu produzieren, die für jeden Bürger erschwinglich seien.

Bereits im März 1934 hatte er auf der IAMA (internationale Automobil- und Motorradausstellung) die Forderung gestellt, dass entsprechende Pläne für ein günstiges Auto erstellt werden sollten. Die Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH wählte dafür die Gemarkung in der Nähe des Ortes Fallersleben und unweit des Schlosses Wolfsburg aus. Der Besitzer des Schlosses und der Ländereien, Günther Graf von der Schulenburg (93, 1985), verkaufte aus Angst vor einer Enteignung bei Bekanntwerden der Pläne einen Großteil seiner Ländereien. 1943 veräußerte er schlussendlich auch das Schloss an die Stadt Wolfsburg, die damals noch offiziell „Stadt des KdF-Wagens in der Nähe von Fallersleben“ hieß.

Am 26. Mai 1938 wurde offiziell der Grundstein für die Volkswagen-Werke gelegt und mit den ersten Bauarbeiten begonnen. Die Idee vom Auto für jedermann (damals Kraft-durch-Freude-Wagen) wurde mit dem Kriegsbeginn auf Eis gelegt, denn nun musste die Produktion für die Rüstung genutzt werden. Militärisch verwendet wurde durch die Wehrmacht vor allem der Kübelwagen. Hauptgeschäftsführer Ferdinand Porsche hatte auf Auslandsreisen unter anderem in den USA Ideen und Skizzen für eine moderne Produktionsstätte erstellt. Damit war es möglich, schnell und qualitativ hochwertig zu produzieren. Dennoch mussten 20.000 Zwangsarbeiter in den Werken unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten. Viele ließen dabei ihr Leben. In der gesamten Kriegszeit rollten nur 630 zivile Fahrzeuge für Funktionäre und hohe militärische Bedienstete vom Band.

Nachkriegszeit bei VW

In der Nachkriegszeit ging VW mit dem Käfer auf Erfolgskurs. Nachdem die Briten im Frühjahr des Jahres 1945 das Werk besetzen, sollte das Unternehmen eigentlich abgewickelt werden. Doch zur wirtschaftlichen Unterstützung des Landes wurde die Produktion des Käfers bewilligt. Bereits 1955 konnte der millionste Käfer gefeiert werden.

1953 wagte das Unternehmen den Sprung über den großen Teich und eröffnete sein Werk in Sao Paolo/Brasilien. 1958 steigt VW in das Geschäft der Nutzfahrzeuge ein und begann am Standort Hannover-Stöcken mit der Produktion des VW-Transporters. Der „Bulli“ wurde das Fahrzeug der Hippie-Bewegung. In den frühen 80er Jahren startete VW seine Joint Ventures mit Shanghai und legte damit den Grundstein für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit. Erst in den 2000er Jahren gelang der Markteintritt des Konzerns in Russland (2006, VW Group Rus) und die Gründung eines Werks in den USA (2008, Chattanooga). Das 1.000ste Werk konnte im Jahr 2013 in Mexiko eröffnet werden.

Heute ist die Volkswagen AG größter Automobilbauer der Welt. In der Autostadt Wolfsburg können Interessierte die Geschichte und Produktion mitverfolgen. General Motors und Toyota sind die größten Konkurrenten.

Geschäftsbereiche und Marken des Volkswagen-Konzerns

Volkswagen bedient längst nicht mehr nur das Segment der Klein- und Mittelklassewagen. Durch Ausweitung des Geschäftsbetriebs und geschickter Übernahme von Anteilen an anderen Marken ist VW in allen Fahrzeugsegmenten zu finden – seit der Übernahme von Ducati durch die Konzerntochter AUDI auch im Zweiradbereich.
Die Übernahmen im chronologischen Überblick:

  • 1962 Übernahme der Auto Union, dem ehemals stärksten Autobauer Deutschlands
  • 1965 kauft VW 50 Prozent der Anteile des Autobauers AUDI von Daimler-Benz ab; AUDI wird damit Tochter der Volkswagen AG
  • 1979 beteiligt sich VW an der brasilianischen Chrysler-Tochter
  • 1986 kommt SEAT zum Konzern dazu
  • 1991 weitet VW mit der Übernahme von Skoda seine Produktion und seinen Markt nach Südosteuropa aus
  • 1998 rollen Bentley und Bugatti unter das Dach der VW-Mutter, im gleichen Jahr übernimmt AUDI die Marke Lamborghini
  • 2008 steigt VW mit Scania in die erste Liga der Nutzfahrzeughersteller auf
  • 2011 erreicht VW mit der Übernahme von MAN nahezu eine Monopolstellung unter den Lastwagenbauern; das Nutzfahrzeuggeschäft fasst VW unter dem Dach der Volkswagen Truck und Bus zusammen, die später in Traton umbenannt wird
  • 2012 gelingt die komplette Übernahme der Marke Porsche

Durch steten Umbau und Abstoßung unrentabler Zweige unterliegt der Konzern einem laufenden Wechsel in den Unternehmensanteilen. Durch Unterbeteiligungen hält VW Anteile an vielen weiteren Autobauern und Zulieferern.
Die Aktie im Wandel der Zeiten
1961 wurde das ehemals staatliche Unternehmen privatisiert und in eine Aktiengesellschaft überführt. Zum IPO der Volkswagen-Aktie konnte die Aktie zum Preis von 350 Mark erworben werden, der Kurs stieg aber bereits am Ausgabetag auf 720 Mark, da die Aktie mehrfach überzeichnet war. Jedoch sind nur 10 Prozent der Aktien auf dem Markt erhältlich.

Das Land Niedersachsen hält über das VW-Gesetz 20 Prozent der Anteile. Die verbleibenden 70 Prozent entfallen auf die Familien Piech und Porsche, die sich zwar aus dem Aufsichtsrat und Vorstand zurückgezogen haben, durch die Anteile aber immer noch ein erhebliches Mitspracherecht an der Konzernpolitik halten. Die Entwicklung der Aktie war in der Vergangenheit oft durch Ereignisse beeinflusst worden, die mit der eigentlichen Geschäftstätigkeit nichts zu tun hatten oder zu Skandalen und Schadensersatzforderungen führten. Vorwürfe der Industriespionage, Korruption oder der VW-Abgasskandal führten immer wieder zu Kursstürzen.

Konzernchefs bei VW

Die einflussreichsten und bekanntesten Konzernchefs waren

  • Anton Piech (57, 1952), der Schwiegersohn Ferdinand Porsches leitete das Werk in Wolfsburg von 1941-1944
  • Ferdinand Piech (82, 2019) leitete die Geschicke des Konzerns von 1993 bis 2002 und war bis 2018 im Aufsichtsrat, er holte mit seinem Amtsantritt Jose Ignacio Lopez von General Motors zu VW
  • 2002-2007 übernahm Bernd Pietschetsrieder das Ruder. In diese Zeit fiel die Korruptionsaffäre. Diversen Vorstandsmitgliedern wurde vorgeworfen, Funktionäre und ranghohe Politiker durch die Darbietung von Geld, Prostituierten und anderen Vorteilen beeinflusst zu haben.
  • 2007 wurde Martin Winterkorn Chef des Konzerns. In diese Zeit fällt der VW-Abgasskandal. Er trat am 23. September 2015 zurück
  • 2015-2018 führte Matthias Müller den Vorstand an
  • Seit 2018 ist Herbert Diess neuer Vorstandschef

Das VW-Gesetz: Streitpunkt mit der EU-Kommission

Im Zuge der Teilprivatisierung sicherte sich das Land Niedersachsen Mitspracherechte am Unternehmen durch das VW-Gesetz. Durch das Gesetz besitzt Niedersachsen eine Sperrminorität mit einem Anteil von 20 Prozent, obwohl dies laut Aktiengesetz erst bei einem Anteil von 25 Prozent möglich ist. Zudem stehen dem Land zwei Sitze im Aufsichtsrat zu. Zweimal klagte die EU-Kommission bereits gegen diese Regelung, da sie eine Wettbewerbsverzerrung darin sah. Die Richter des EuGH urteilten jedoch, dass keine ungerechtfertigte Bevorteilung des Landes vorläge.

Die Flagschiffe der Volkswagen AG

Der Käfer war das erste dauerhaft produzierte Modell von VW. Neben dem in der Kriegszeit produzierten Kübelwagen konnte sich das kleine Modell weltweit durchsetzen. Er wurde durch den New Beetle abgelöst. Neue Maßstäbe setzte der K 70 mit einem erweiterten Raumangebot und Frontantrieb. Klassiker sind ebenfalls die Bullis, die weder aus Handwerker-Fuhrparks noch aus der Surferszene wegzudenken sind. 1974 rollte der erste Golf vom Band, der inzwischen in der 8. Generation produziert wird. Er ist Namensgeber für die Kompaktklasse der Mittelklassefahrzeuge. Für die Kombi-Klasse steht der Passat, der über lange Zeit als Familienauto gehandelt wurde. Inzwischen wurde er durch Sharan und Touran nahezu vom Markt gedrängt. Mit dem Polo gelang VW die Übernahme des Kleinwagensegments. Mit dem Phaeton eroberte VW die Oberklasse. 

Der VW-Dieselskandal – alle Infos rund um die Manipulation von Abgaswerten beim Autobauer aus Wolfsburg

Im September 2015 wurde bekannt, dass der Automobilkonzern Volkswagen eine verbotene Abschalteinrichtung in der Motorsteuerung ihrer Diesel-Modelle einsetzte. Es folgte …
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VW-Modelle: Designs und wirtschaftliche Entwicklung – die Baureihen aus Wolfsburg

Die Baureihen der Volkswagen AG repräsentieren seit Beginn der 1940er-Jahre ein Stück Automobilgeschichte. Zugleich markieren die VW-Modelle die Meilensteine eines …
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Die VW-Aktie und der Dax: Kursentwicklung, Dividende und Aktiengattungen – alle Infos zum Autobauer aus Wolfsburg

Die Volkswagen Aktiengesellschaft (kurz VW) ist ein traditionsreicher deutscher Automobilkonzern mit Niederlassungen auf der ganzen Welt. Über die VW-Aktie ist das …
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VW-Gesetz: So sichert sich das Land Niedersachsen ein Veto-Recht beim Wolfsburger Autobauer

Die Kritiker der umstrittenen Regelung bei VW bemängeln Wettbewerbsverzerrungen, Nachteile für Aktionäre und auch den Autokonzern selbst.
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Porsche: Modelle, Eigentümer, wirtschaftliche Entwicklung - alle Infos zum Sportwagen-Hersteller aus Zuffenhausen. 

Seit mit dem 356 Roadster 1948 der erste Porsche vom Band lief, gehört das Unternehmen aus Stuttgart Zuffenhausen zu den Weltmarktführern für Sportwagen.
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Audi: Modelle, wirtschaftliche Entwicklung, Logo - alle Infos zur VW-Tochter aus Ingolstadt

Als Teil der Volkswagen AG gehört die Audi AG aus Ingolstadt zu den weltweit absatzstärksten Automobilherstellern.
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