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Trotz Abgasskandal: VW meldet Zuwächse in den USA

Trotz Abgas-Skandal

Volkswagen steigert US-Verkäufe um ein Drittel

Die spinnen, die Amis? Auch in den USA hat der Abgas-Skandal große Wellen geschlagen. Trotzdem verkauft VW dort mehr Autos - aus einem bestimmten Grund.

Herndon - Volkswagen hat in den USA im September einen kräftigen Absatzsprung gemacht. Die Wolfsburger verkauften mit 32.112 VW-Autos 33,2 Prozent mehr Neuwagen als im Vorjahreszeitraum. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Auch andere Hersteller legten wieder deutlich zu, nachdem der lange Zeit von billigem Sprit und niedrigen Zinsen befeuerte Boom auf dem US-Markt sich in den Vormonaten spürbar abgekühlt hatte.

Bei VW hatte der Abgas-Skandal den Absatz zeitweise einbrechen lassen, nun wird mit großzügigen Kaufanreizen um US-Kunden gebuhlt. Mit Erfolg: Seit Jahresbeginn kletterten die Verkäufe um 9,2 Prozent. Zuletzt punktete VW mit einer SUV-Offensive, auch beim wichtigsten US-Modell Jetta und der Golf-Serie gab es starke Zuwächse. VW-Tochter Audi wurde im September 9,6 Prozent mehr Neuwagen los.

SUVs und Pick-Ups gehen wie geschnitten Brot

Die beiden größten US-Hersteller General Motors und Ford verbuchten dank hoher Nachfrage nach SUV und Pick-up-Trucks Absatzanstiege um zwölf beziehungsweise neun Prozent. Die japanischen Branchenriesen Toyota und Nissan legten nach eigenen Angaben um 15 beziehungsweise 9,5 Prozent zu.

Ein Grund für die starken Zahlen ist laut Analysten, dass die Zerstörung durch schwere Wirbelstürme viele neue Autos erfordert. Zudem hatte der September einen Verkaufstag mehr als im Vorjahr und nicht zuletzt helfen die Anbieter derzeit auch mit üppigen Rabatten nach.

Lesen Sie auch: So schwer haben es die "VW-Städte" nach dem Abgas-Skandal

dpa

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