Volle Öllager in USA drücken den Preis

- New York - Die Aussicht auf eine Erhöhung der Rohölförderung am Persischen Golf und Berichte über überraschend hohe Lagerbestände an Öl und Benzin in den USA haben den Ölpreis sinken lassen. Wie die Opec berichtete, rutschte der Durchschnittspreis aus sieben Sorten am Vortag um 94 Cents auf 35,86 Dollar. In New York gaben die Preise für Juli-Kontrakte um 1,7 Prozent auf 39,28 Dollar pro Barrel nach. Damit liegt der Preis inzwischen mehr als drei Dollar unter dem Rekord vom Montag (42,33 Dollar).

<P>Die Opec hatte am Vortag beschlossen, die Fördergrenze am 1. Juli um zwei Millionen Barrel und zum 1. August nötigenfalls noch einmal um eine weitere halbe Million Barrel anzuheben. Die Märkte hatten zunächst mit Enttäuschung reagiert. Experten sprachen von einem eher symbolischen Beschluss, da die Organisation Erdöl exportierender Staaten ihre Fördergrenze schon jetzt um 2,3 Millionen Barrel überschreitet und die Vereinbarung somit nur die bisherigen Verstöße der Opec-Länder gegen die eigene Disziplin legalisiert.</P><P>Unter Druck gerieten die Ölpreise aber schließlich durch höher als erwartete Lagerbestände in den USA. Außerdem hatten Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate am Rande der Opec-Konferenz in Beirut angekündigt, einseitig ihre tatsächliche Ölproduktion um insgesamt über eine Million Barrel am Tag zu steigern.</P>

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