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Vorerst weiter Maskenpflicht bei Ryanair-Flügen

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Ryanair Boeing 737-800 fliegt vor grauem Himmel
Ryanair lockert die Maskenpflicht teilweise - soweit es nationale Gesetze zulassen. © Nicolas Economou / IMAGO

Obwohl die EU das Tragen einer Maske nur noch empfiehlt, haben einige Mitgliedsstaaten nationale Gesetze, die die Maskenpflicht auf Flügen weiterhin vorschreibt.

Dublin/Frankfurt - Nach der Lockerung der EU-Empfehlungen entfällt längst nicht auf allen Flügen in Europa die Maskenpflicht. Europas größter Billigflieger Ryanair hat am Donnerstag eine Liste von 15 EU-Staaten veröffentlicht, in denen über nationale Gesetze das Tragen von Gesichtsmasken zur Corona-Prävention weiter gilt.

Neben Deutschland sind auch wichtige Tourismus-Ziele wie Spanien, Griechenland, Portugal und Italien darunter. Wenn am Abflugort oder am Ziel eine staatliche Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr besteht, sollte dies laut Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC weiter auch an Bord der Maschinen gelten. Unabhängig von den Empfehlungen und der Ryanair-Liste greift die gesetzliche Maskenpflicht in Deutschland für alle Airlines - auf innerdeutschen Flügen und bei Flügen von und nach Deutschland.

Ryanair begrüßte die Lockerung der Empfehlungen. Ab Montag sei damit das Tragen des Gesichtsschutzes optional bei Flügen zwischen Ländern, die nicht auf der Liste stehen. Man rechne damit, dass die Staaten ihre Vorschriften in den kommenden Tagen im Einklang mit den Richtlinien ändern werden, erklärte Airline-Chef Eddie Wilson laut einer Mitteilung. (dpa)

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