+
"Wir setzen uns dafür ein, dass mehr Fahrerassistenzsysteme gesetzlich vorgeschrieben werden", sagte Klinke. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Dekra-Vorstand

Vorschriften für Fahrerassistenzsysteme gefordert

Stuttgart - Dekra-Geschäftsführer Clemens Klinke hält gesetzliche Vorgaben für Fahrerassistenzsysteme für notwendig. "Wir setzen uns dafür ein, dass mehr Fahrerassistenzsysteme gesetzlich vorgeschrieben werden", sagte er.

Dafür gebe es ein einfaches Argument: "Fahrerassistenzsysteme haben großes Potenzial, die Zahl der Verkehrstoten zu verringern." Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) arbeitet derzeit an einem Gesetzentwurf für teilautonomes Fahren. Eine Vorschrift für Fahrerassistenzsysteme ist darin allerdings nicht vorgesehen. Dabei wären einige der Systeme so weit, als Vorstufe zum autonomen Fahren gesehen zu werden, ist Klinke überzeugt. "Bremsassistenten zum Fußgängerschutz müssten, sobald sie serienreif sind, für alle neuen Pkw vorgeschrieben werden. Für Spurhaltesysteme gilt das genauso."

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

VW verliert in Europa Marktanteile ein - Daimler legt zu
Der Abgasskandal hinterlässt bei Volkswagen weiter Spuren: Der Autobauer verliert in Europa Marktanteile - während die Konkurrenz teils kräftig zulegt.
VW verliert in Europa Marktanteile ein - Daimler legt zu
Rösler vor Davos: Schlichte Antworten reichen nicht
In Davos diskutieren Politiker, Wirtschaftsbosse und Wissenschaftler über die Globalisierung - während der künftige US-Präsident "America First"-Ansagen macht. Der …
Rösler vor Davos: Schlichte Antworten reichen nicht
Weltwirtschaftsforum: Simple Antworten sind nicht genug
Genf - In Davos diskutieren Politiker, Wirtschaftsbosse und Wissenschaftler über die Globalisierung. Der Vorstand des Weltwirtschaftsforums Rösler macht klar, was er von …
Weltwirtschaftsforum: Simple Antworten sind nicht genug
Bericht: Catering-Tochter der Lufthansa streicht rund 2000 Jobs
Frankfurt/Main - Bei der Catering-Tochter der Lufthansa fallen einem Zeitungsbericht zufolge in den kommenden Jahren rund 2000 Jobs weg.
Bericht: Catering-Tochter der Lufthansa streicht rund 2000 Jobs

Kommentare