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Taschendiebe suchen sich gerne Touristen als Opfer aus. Doch die Kriminellen haben sich noch mehr Tricks einfallen lassen.

Vorsicht im Urlaub: Die neuen Tricks der Gauner

Nur noch wenige Wochen - dann sind Sommerferien! Doch Vorsicht: Wer sich seinen Urlaub nicht von Kriminellen verderben lassen möchte, sollte die Tipps des ADAC beherzigen.

Auf der Fahrt in den Urlaub und am Urlaubsort sollte man trotz aller Vorfreude auf Entspannung nicht einen gesunden Argwohn verlieren. Denn Gauner und Ganoven lauern entlang viel befahrener Reiserouten, an Grenzübergängen und Tankstellen, in Hotellobbys und am Strand. Der ADAC nennt die beliebtesten Tricks:

Falsche Polizisten

In Bulgarien zum Beispiel werden Touristen gelegentlich wegen angeblicher Geschwindigkeitsüberschreitung vor Ort abkassiert. Autofahrer sollten jedoch wissen: Geldstrafen wegen Verkehrsverstößen dürfen dort nie direkt an die Kontrolleure bezahlt werden, sondern allenfalls auf der nächsten Polizeidienststelle.

Vignetten-Betrug

Nicht selten bereichern sich bulgarische Grenzbeamte nach Erfahrung des ADAC an überhöhten Preisen oder nötigen Autofahrer zum Kauf einer Monats- oder Ganzjahresvignette, weil Wochenvignetten momentan angeblich vergriffen seien.

Schweinegrippe-Attest

Neueste Masche: Es wird ein Attest verlangt, das dem Reisenden bescheinigt, nicht mit dem sogenannten Schweinegrippevirus infiziert zu sein. Kann es nicht vorgelegt werden, muss das Fehlen finanziell ausgeglichen werden. Oder man wird zu einer 50 Euro teuren Impfung genötigt, die völlig nutzlos ist, weil es bislang keinen Impfstoff gegen die Viruserkrankung gibt. In beiden Fällen sollten Betroffene sich an die bulgarische Botschaft wenden.

Hoteldiebe

Besonders dreist handelten kürzlich Hoteldiebe in den USA, die sich in der Lobby unter Vorspiegelung falscher Tatsachen den Zimmerschlüssel geben ließen und dann mit den Wertsachen das Weite suchten. Ratsam ist immer, Geld, Schmuck und Kameras in den Hotelsafe zu geben oder Überflüssiges gleich zu Hause zu lassen.

Wechselgeld-Betrug

Besonders häufig kommt Wechselgeld-Betrug an Tankstellen vor, wenn der Urlauber kein oder zu wenig Wechselgeld herausbekommt oder wenn bei Kreditkartenzahlung zu viel abgebucht wird. In diesen Fällen gilt: Wachsam sein, Scheine erst übergeben, wenn das Wechselgeld hingezählt wurde und bei Kreditkartengeschäften Belege sofort überprüfen.

mm

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