VW-Affäre: Strafbefehl gegen Ex-Personalchef

Wolfsburg/Braunschweig - Schmiergeld und Lustreisen: Der frühere Skoda-Personalchef Helmuth Schuster muss sich in der VW-Affäre verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat Strafbefehl erlassen.

In der VW-Affäre um Schmiergelder und Lustreisen ist ein Strafbefehl gegen den früheren Skoda- Personalchef Helmuth Schuster erlassen worden.

Schuster soll wegen Untreue, Anstiftung zur Untreue, Beihilfe zum Betrug und Bestechlichkeit zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt werden. Der Strafbefehl wurde vom Amtsgericht Wolfsburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig erlassen, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte.

Schuster habe dagegen Einspruch eingelegt, so dass eine Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht möglich sei. Schuster gilt als eine der Schlüsselfiguren der VW-Affäre.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

G20-Finanzminister beraten in Buenos Aires über Handel
Buenos Aires (dpa) - Inmitten des weiter schwelenden Handelsstreits zwischen den USA, China und der EU treffen sich die Finanzminister und Notenbankchefs der wichtigsten …
G20-Finanzminister beraten in Buenos Aires über Handel
SEC brummt Deutsche-Bank-Töchtern Millionenstrafe auf
Washington (dpa) - Die Deutsche Bank kommen Regelverstöße in den USA abermals teuer zu stehen. Die US-Börsenaufsicht SEC brummte zwei US-Töchtern des Geldhauses wegen …
SEC brummt Deutsche-Bank-Töchtern Millionenstrafe auf
Dax schließt nach Trumps Rundumschlag klar im Minus
Frankfurt/Main (dpa) - Der jüngste Rundumschlag von Donald Trump hat den Dax am Freitag deutlich ins Minus gedrückt. Der US-Präsident heizte den Handelskonflikt weiter …
Dax schließt nach Trumps Rundumschlag klar im Minus
Ford ruft in Deutschland knapp 190.000 Autos zurück
Köln (dpa) - Der Autobauer Ford muss wegen Problemen an der Kupplung in Deutschland fast 190.000 Fahrzeuge zurückrufen.
Ford ruft in Deutschland knapp 190.000 Autos zurück

Kommentare