VW erstaunt über Suzukis Gang vor Schiedsgericht

Berlin - Suzukis Gang vor ein internationales Schiedsgericht stößt bei Volkswagen auf Unverständnis. Doch der Konzern ist sich sicher, keine Verträge verletzt zu haben und blickt gelassen der Verhandlung entgegen.

Wir sind ziemlich erstaunt über diesen Schritt von Suzuki, der uns auch enttäuscht“, sagte VW-Topmanager Hans Demant am Donnerstag der “Autogazette“. Sein Konzern sei sich aber sicher, keine Verträge verletzt zu haben. “Wir haben mit Blick auf die Anrufung des Schiedsgerichtshofes aber keine Bedenken“, sagte Demant weiter. Suzuki hatte zuvor erklärt, den International Court of Arbitration (ICC) in Paris eingeschaltet zu haben.

Suzuki will die Kapitalverflechtung mit den Wolfsburgern beenden. VW will den Anteil von knapp 20 Prozent an Suzuki aber behalten. Die Japaner sind mit 1,5 Prozent an VW beteiligt.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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