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Trotz Diesel-Affäre: Rekord bei VW

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Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG. Foto: Hauke-Christian Dittrich
Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG. Foto: Hauke-Christian Dittrich © Hauke-Christian Dittrich

Wolfsburg - Der weltgrößte Autobauer Volkswagen ist trotz Dieselkrise und aller Turbulenzen an der Unternehmensspitze solide in das laufende Jahr gestartet.

Wolfsburg - Der weltgrößte Autobauer Volkswagen ist trotz Dieselkrise und aller Turbulenzen an der Unternehmensspitze solide in das laufende Jahr gestartet. Der Umsatz sei in den ersten drei Monaten dank eines Rekordabsatzes um knapp vier Prozent auf 58,2 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Konzern in Wolfsburg mit.

Das operative Ergebnis fiel um knapp vier Prozent auf 4,2 Milliarden Euro - ohne einen bilanziellen Sondereffekt wäre das operative Ergebnis aber leicht gestiegen. Dabei ging es um die Bewertung von Derivaten, die das operative Ergebnis belastete. Unter dem Strich verdiente der Konzern 3,3 Milliarden Euro - nach rund 3,4 Milliarden Euro vor einem Jahr.

Herbert Diess für Matthias Müller

Volkswagen hatte Mitte April überraschend den Vorstand umgebaut - der zuvor nur für die Marke VW zuständige Manager Herbert Diess löste den bisherigen Konzernchef Matthias Müller ab. Zudem belasten die Folgen des Dieselskandals und die aktuelle Diskussion über Fahrverbote den Konzern - aber zumindest finanziell hatte die Diesel-Affäre im ersten Quartal keine Folgen.

Auch interessant: Bundesumweltministerin Schulze hält Dieselfahrverbote für wahrscheinlich

dpa

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