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Der Anteil der Privatkäufe an Neuzulassungen ist auf 29 Prozent gesunken.

Nach dem Abgasskandal

Privatkunden meiden VW

Wolfsburg - Der Dieselskandal bei Volkswagen hat offenbar Auswirkungen auf die Neuwagenkäufe durch Privatkunden in Deutschland.

Der Dieselskandal bei Volkswagen hat offenbar Auswirkungen auf die Neuwagenkäufe durch Privatkunden in Deutschland. Im vierten Quartal 2015 - der Manipulationsskandal wurde im September publik - rutschte der Privatkundenanteil unter den Neuzulassungen der Marke VW auf 29 Prozent ab, wie aus einer Analyse des Duisburger CAR-Centers hervorgeht. Der Skandal könnte damit eine Entwicklung beschleunigen, die sich seit Jahren abzeichnet.

Im Jahr 2010 lag der Anteil der Privatkunden unter den Neuwagenkäufern der Marke VW demnach noch bei 42 Prozent und entwickelte sich seitdem deutlich zurück. Zwar ging der Privatkundenanteil der Neuwagenkäufer auch mit Blick auf den Gesamtmarkt zurück, doch die Kernmarke des Wolfsburger Autobauers verlor überdurchschnittlich viele Privatkunden. Viele frühere VW-Neuwagenkäufer würden stattdessen Tageszulassungen und junge Dienstwagen bevorzugen, heißt es in der Analyse.

Eine andere Tendenz ist laut CAR-Center bei VWs Konkurrenten Opel zu erkennen: Von einem mit 23 Prozent sehr niedrigen Privatkundenanteil im Jahr 2014 stieg der Anteil im vierten Quartal 2015 auf 26 Prozent. Auch Ford verzeichnete zuletzt einen steigenden Privatkundenanteil.

VW hatte im September zugegeben, weltweit in rund elf Millionen Fahrzeuge unterschiedlicher Marken des Konzerns eine illegale Software eingebaut zu haben. Das Programm beeinflusst den Ausstoß von Stickoxiden bei Tests auf dem Prüfstand, so dass die Werte geringer ausfallen als sie tatsächlich sind.

AFP

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