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Volkswagen

Diesel-Abgasskandal

VW-Vorstandsmitglied „überrascht“ von Schadenersatzklage der Bayern

Peking - Für Aktienkursverluste des bayerischen Pensionsfonds will das Bundesland Geld von Volkswagen zurück. Ein Vorstandsmitglied des Konzerns zeigt sich erstaunt.

Das Volkswagen-Vorstandsmitglied Jochem Heizmann hat sich erstaunt über die Schadenersatzklage Bayerns wegen der Folgen des Dieselskandals gezeigt. „Ich bin überrascht“, sagte der für China zuständige Vorstand am Mittwoch in einem Journalistengespräch in Peking. Heizmann wollte aber sonst keinen Kommentar zu der Klage abgeben. Bayern ist das erste Bundesland, das im Zuge der Abgasaffäre eine Klage angekündigt hat.

Es geht dabei nach Angaben des bayerischen Finanzministers Markus Söder (CSU) um die Aktienkurs-Verluste, die dem bayerischen Pensionsfonds entstanden sind. Wie andere klagende VW-Anleger geht Bayern davon aus, dass VW zu spät über die Risiken des Abgas-Betrugs informiert habe. Volkswagen hatte den Vorwurf als unbegründet zurückgewiesen und betont, alle Mitteilungspflichten seien ordnungsgemäß erfüllt worden.

Die bayerische Klage beläuft sich laut Söder auf „maximal 700 000 Euro“, während andere Anlegerklagen sogar in Milliardenhöhe gehen.

dpa

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