Wacker-Aktie soll 70 bis 80 Euro kosten

- München - Beim geplanten Börsengang der Wacker Chemie AG hat der Konzern die Preisspanne für die angebotenen Aktien auf 70 bis 80 Euro festgelegt. Das teilte das Unternehmen mit. Bei dem für den 10. April vorgesehenen Börsengang werden etwas mehr als 13 Millionen Aktien angeboten, von denen bis etwa 4,57 Millionen von Wacker Chemie selbst stammen und bis zu 8,47 Millionen Aktien von den weiteren Altaktionären abgegeben werden.

Die Zeichnungsfrist beginnt endet am 7. April. Der endgültige Platzierungspreis soll dann am 8. oder 9. April festgelegt werden. Es gebe ein reges Interesse der Investoren, sagte Konzernchef Peter-Alexander Wacker.

Das Emissionsvolumen entspricht nach Angaben von Wacker Chemie ohne den Greenshoe (Mehrzuteilungsoption) und gemessen zum Mittelwert der Preisspanne einer Summe von rund 978 Millionen Euro, inklusive Greenshoe seien es 1,125 Milliarden. Wacker hatte bereits Anfang dieser Woche angekündigt, dass der Konzern bis zu 350 Millionen Euro aus dem geplanten Börsengang erlösen will.

Das Unternehmen will die Mittel aus dem Börsengang vor allem in Wachstumbereiche investieren. Dazu gehörten etwa der Aufbau der Produktionskapazitäten im chinesischen Zhangjiagang im Geschäftsbereich Silicones. Geld soll aber auch in die Errichtung einer neuen Produktionsanlage für Polysilicium in Burghausen und in die Kapazitätserweiterungen für die Produktion von 300-mm-Wafern im Geschäftsbereich Siltronic fließen.

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