Zwei Giganten wollen gemeinsame Sache machen

Beben auf dem Biermarkt: Hat das für uns Folgen?

Leuven/London - Die weltweit größte Brauerei AB Inbev plant eine Fusion mit dem britischen Konzern SAB Miller. Aber was bedeutet diese Entwicklung für unser Bier?

Was tut der weltweit größte Brauereikonzern, um seine Stellung zu halten? Er macht gemeinsame Sache mit dem Rivalen. In diesem Fall sind das die belgische Brauereigruppe Anheuser-Busch Inbev und der englische Konzern SAB Miller, der in der Branche die Nummer zwei ist.

Die angekündigte Nachricht ließ die Aktien beider Konzerne nach oben schießen.

Eine große Hürde werden zunächst allerdings die Kartellämter für die beiden Konzern-Giganten, die weltweit hohe Marktanteile haben.

Spaten, Löwenbräu, Hasseröder - die Marken gehören zur AB Inbev-Braugruppe

Bleibt jedoch die Frage, was eine mögliche Fusion für deutsches und bayerisches Bier bedeutet. Der Bund der Deutschen Brauer e. V. mit Sitz in Berlin möchte sich auf Anfange unserer Onlineredaktion zunächst nicht zu möglichen Auswirkungen der Fusion äußern.

Die Frage nach den Ergebnissen des Zusammenschlusses ist immerhin berechtigt. Marken wie Spaten, Löwenbräu, Franziskaner oder Hasseröder gehören zur AB-Inbev-Braugruppe. Die Marke Pilsener Urquell hingegen gehört zur SAB Miller-Gruppe. Die Folgen sind bisher noch nicht absehbar.

Beide Konzerne vertreten Biere wie Pilsener Urquell, Grolsch, Tyskie und Lech (SAB Miller) oder Beck's und Lübzer (AB Inbev). Die Favoriten unter den Bieren sind für die Deutschen laut einer Hitliste des Getränkemagazins "Inside" Oettinger, Krombacher und Bitburger. Keines der Biere gehört einem der Großkonzerne an.

dpa/jum

Rubriklistenbild: © dpa

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