Wall Street wählt links

- New York - Die Investmentbanker von der Wall Street wollen offenbar einen politischen Wechsel. Erstmals seit 1994 spendeten sie mehr Geld in die Kassen der Demokraten als der Republikaner. In fünf Monaten stehen Kongresswahlen an. Laut "Spiegel online" sehen viele in den Geldflüssen ein Omen für den Ausgang.

52 Prozent der Wahlkampfspenden (13,6 Millionen Dollar) gingen bislang an die Kandidaten der Opposition. Liebling der Wall Street ist Hillary Clinton. Sie allein bekam aus der Investmentbranche (von Adressen wie Goldman Sachs, Merrill Lynch und Lehman Brothers) eine Million Dollar gespendet. Insgesamt wird ihre Spendensumme auf 27,5 Millionen Dollar beziffert: Fast doppelt so viel wie der Nächstplatzierte, der Republikaner Rick Santorum. Die Ehefrau des Ex-Präsidenten Bill Clinton gilt vielen jetzt schon als Präsidentschaftskandidatin für 2008.

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