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Wal-Mart-Übernahme: Nicht alle Stellen sicher

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- Frankfurt - Bei der Übernahme der 85 deutschen Wal-Mart-Warenhäuser schließt der Metro-Konzern die Aufgabe einzelner Filialen nicht aus, sucht aber Lösungen für Arbeitsplätze im Gesamtkonzern. "An dem einen oder anderen Punkt wird man auch über Arbeitsplätze reden", sagte Metro-Chef Hans-Joachim Körber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Gefährdet ist nach seinen Worten die bisherige Deutschland-Zentrale von Wal-Mart in Wuppertal. Für den Vertrieb brauche man langfristig im Konzern nur eine Zentrale.

Körber betonte aber: "Wir haben immer Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern im Gesamtkonzern." Am Freitag bei der Bekanntgabe der Übernahme hatte er bereits erklärt, dass sich für die rund 11 000 Wal-Mart-Mitarbeiter "überhaupt nichts ändern" werde. Entgegen anders lautender Aussagen will Körber die Wal-Mart-Häuser nun bis Ende 2008 komplett auf Real umgestellt haben.

Der US-Handelsriese zieht sich nach acht verlustreichen Jahren aus Deutschland zurück. Für Metro bedeute der Kauf eine "ideale Ergänzung des bestehenden Standortnetzes" der Real-Geschäfte. Er sei ein wichtiger Schritt in der Repositionierung. Die Kette war 2005 nach einem Skandal um überaltertes Hackfleisch in die roten Zahlen gerutscht.

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