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Seinen Kunden geht es vor allem um eines – Kapitalerhalt: Helmut Kretschmer.

Vermögen

Anlageerfolg mit flexibler Strategie

Inflation – oder doch Deflation? Niedrige Zinsen und stark schwankende Aktienmärkte – es sind herausfordernde Zeiten für Anleger. Sie brauchen heuer mehr denn je die Unterstützung von Spezialisten. Und die müssen Lösungen für unterschiedliche Entwicklungen anbieten können.

So ändert sich die Wahrnehmung: „Es ist gar nicht lange her, da galt weltweit Inflation als ein großes Übel, das es zu verhindern gilt. Jetzt hätten alle gerne etwas mehr davon“, beobachtet der Regionalleiter Bayern der österreichischen Walser Privatbank, Helmut Kretschmer. Hintergrund: Notenbanker befürchten, die Inflationsrate könnte gegen null gehen oder gar in eine Deflation umschlagen.

Welche Konsequenzen hat das alles für Anleger? Vor allem wohl diese: „Eine Musterlösung gibt es nicht“, betont Kretschmer. Wer seine Anlagestrategie nur auf das Thema Inflation ausgerichtet hat, steht derzeit ratlos da. Anleger brauchen also Unterstützung von Spezialisten, die sich flexibel auf unterschiedliche Szenarien einstellen können.

„In vielen erfolgreichen Kundengesprächen geht es nur um eines – den Kapitalerhalt“, sagt Helmut Kretschmer. Die Vermögensverwaltung muss also zumindest die Inflation ausgleichen sowie die Gebühren der Bank und die 25-prozentige Abgeltungssteuer auf die Erträge auffangen. Das Vermögen soll aber auch auf lange Sicht wirksam geschützt werden. „Der Kunde erwartet, dass sein angelegtes Vermögen in zehn Jahren noch die gleiche Kaufkraft hat wie heute.“ Kretschmer ist zuversichtlich, dass dieses Resultat jedes Jahr möglich ist – ohne den Werterhalt im Depot aus den Augen zu verlieren.

Damit das aber funktioniert, reicht es nicht, sich auf einzelne Titel zu beschränken. Entscheidend für den Erfolg einer Anlagestrategie sei vielmehr die Streuung über mehrere Anlageklassen. „Seit der Finanzkrise 2008 wissen wir, dass dies unbedingt dynamisch gestaltet sein muss.“ Bei der Walser Privatbank setzt man deshalb vor allem auf klassische Anleihen, Aktien und Rohstoffe als Beimischung. „Alles, was wir für den Kunden investieren, kann innerhalb von zwei Tagen veräußert und neu angelegt werden“, betont Kretschmer.

„Von Anfang an ist es unser Ziel zu verstehen, was für ein Anlegertyp er ist und wie hoch seine tatsächliche Risikobereitschaft ist“, erklärt der Regionalleiter die Analysephase seines Instituts. Dazu setzt die Walser Privatbank auf den nach wissenschaftlichen Grundsätzen entwickelten Analysebogen von FinaMetrica – den sogenannten RiskProfiler. Die Auswertung der Antworten und das persönliche Gespräch bilden dann letztendlich das Fundament, auf dem die Berater ein ganz spezifisches Vermögenskonzept erarbeiten.

„Unser Anspruch lautet: Wir wollen das umsetzen, was für den Kunden das Beste ist und womit er sich auch persönlich wohlfühlt“, formuliert der Regionalleiter die oberste Prämisse seines Hauses. Dazu gehört, für den Kunden ständig als Sparringspartner zur Verfügung zu stehen. „Wir können unsere Arbeit nur dann gut machen, wenn wir verstehen, was der Kunde will“, sagt Helmut Kretschmer.

Zum Kundenkreis der Walser Privatbank gehören neben erfolgreichen mittelständischen Unternehmern auch Spitzenkräfte aus dem Management vieler Industriebetriebe in Bayern. Die Kontaktaufnahme mit der Walser Privatbank basiert meist auf Empfehlungen zufriedener Kunden – oder man lernt sich bei persönlichen Begegnungen kennen. „Immer öfter spielt aber auch die Berichterstattung in Tages- und Fachpresse eine entscheidende Rolle“, ergänzt Kretschmer. So testet beispielsweise der Branchendienst „Fuchs-Briefe“ alljährlich rund 120 Institute im deutschsprachigen Raum auf ihre Beratungsqualität hin. In den letzten Jahren habe es die Walser Privatbank sogar auf Platz fünf der ewigen Bestenliste geschafft.

Ob aus einem Anruf oder ersten Kontaktgespräch aber tatsächlich eine Kundenbeziehung wird, entscheidet letztendlich auch, wie gut man zueinander passt. „Das gute Gefühl, mit der Walser Privatbank einen Partner auf Augenhöhe zu haben, von dem man verstanden und ernst genommen wird, ist der entscheidende Faktor, ob jemand Kunde wird“, betont Kretschmer.

Nicht ganz unwichtig: Die Bank kommt aus dem österreichischen Kleinwalsertal. Allein schon aus Gründen der Risikoverteilung wollen – so der Regionalleiter – viele Anleger ihr Geld nicht nur in einem Land investieren, sondern länderübergreifend streuen. Für Österreich spreche zudem die Stabilität des Landes und die hohe Serviceorientierung.

Jürgen Grosche

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