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Walter Bau will weiter Arbeitsstellen abbauen

- München - Die mit der Dywidag vereinigte Walter Bau AG will auch in diesem Jahr weitere Stellen streichen. "Wir werden weiterhin proaktiv Mitarbeiterkapazitäten der erwarteten Leistungsentwicklung anpassen", bezeichnete Christian Fischer, neuer Finanzvorstand des drittgrößten deutschen Baukonzerns in München, diese Sparmaßnahmen etwas unklar. Genaue Zahlen nannte er nicht.

<P>Für das laufende Jahr erwartet der Konzern laut dem Vorstandsvorsitzenden Wolf E. Fitzner bei einer auf rund 2,8 Milliarden Euro sinkenden Bauleistung eine Steigerung des operativen Ergebnisses. 2003 betrug die Bauleistung 3,053 Milliarden Euro und im Jahr zuvor noch 3,325 Milliarden Euro. Walter Bau senkte die Zahl der Mitarbeiter von 11 516 auf 10 143 (im Inland 8900 auf 7779). Noch vor einem Jahr hatte der Konzern mitgeteilt, dass die Entlassungen im Wesentlichen abgeschlossen seien.</P><P>Fitzner sagte, dass er in diesem Jahr in allen Geschäftsbereichen schwarze Zahlen erwarte. In den ersten drei Monaten lägen die Ergebnisse im und die Bauleistung über Plan. Ziel sei es auch, für 2004 wieder eine Dividende zu zahlen.</P><P>Trotz der rückläufigen Bauleistung will Walter Bau das operative Ergebnis (Ebit) in diesem Jahr verbessern. 2003 stieg das Ebit um 10,8 Millionen auf 25,4 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss lag bei 2,1 Millionen (Vorjahr: 200 000 Euro). Der Schlüsselfertigbau sei trotz des Rückgangs im Inland weiter größte Konzernsparte. "Das Marktsegment bleibt auch vor dem Hintergrund der weiter rückläufigen Nachfrage im Wirtschaftsbau schwierig", sagte Fitzner.</P><P>Auch für das Geschäftsfeld Bau Ausland, das 2003 noch durch die Restrukturierung in Australien und Kanada belastet gewesen sei, erwartet Fitzner in diesem Jahr die Ertragswende. Diese Sparte schrieb 2003 mit einem negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 25 Millionen Euro höhere Verluste als im Vorjahr (minus 19 Millionen). Der gescheiterte Verkauf der australischen Tochter WCG belastete das Ergebnis mit 26 Millionen Euro.</P>

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