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Bei BMW standen am Mittwoch die Bänder zeitweise still – 4000 Mitarbeiter der Frühschicht beteiligten sich am Warnstreik vor der BMW-Welt. 

Aufruhr vor der BMW-Welt

Warnstreik bei BMW: Mitarbeiter fordern mehr Lohn und Flexibilität

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Bundesweit hat die IG Metall am Mittwoch zum Streik aufgerufen. Der Streitpunkt zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern sind zum einen die Lohnforderungen, außerdem geht es um flexible Arbeitszeiten.

Kraftprobe in der Metall- und Elektroindustrie: Bei BMW standen am Mittwoch die Bänder zeitweise still – 4000 Mitarbeiter der Frühschicht beteiligten sich am Warnstreik für mehr Lohn und neue Arbeitszeitmodelle vor der BMW-Welt. 

Bundesweit ließen vor der vierten Verhandlungsrunde im Tarifstreit gut 170.000 Beschäftigte ihre Arbeit ruhen. Einer von ihnen: Siegfried Neumeier. Der 60-Jährige aus Rudelzhausen  ist Logistiker im Münchner BMW-Werk und meint: „Die Industrie verdient sehr gut. Da wollen wir Arbeitnehmer unseren verdienten Anteil haben.“ Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie und ein Recht darauf, die Arbeitszeit für bis zu zwei Jahre auf 28 Wochenstunden reduzieren zu können. 

Besonders strittig ist die Forderung, Schichtarbeitern und Beschäftigten, die wegen Pflege oder Kindererziehung reduzieren, einen finanziellen Ausgleich zu gewähren. Bayerns IG-Metall-Chef Jürgen Wechsler: „Jetzt haben die Arbeitgeber die letzte Chance, mit uns friedlich ein Ergebnis zu erzielen.“ Die IG Metall bestehe dafür auf eine Einigung bei allen drei Punkten.

MK

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