Warnstreiks im bayerischen Einzelhandel

- München - Wenige Tage vor der fünften Tarifrunde für die mehr als 300 000 Beschäftigten im bayerischen Einzelhandel hat die Gewerkschaft ver.di ihre Warnstreiks ausgeweitet. Am Donnerstag legten laut Gewerkschaftsangaben etwa 380 Beschäftigte in mehreren Städten zeitweise ihre Arbeit nieder.

"Wir wollen ein seriöses Angebot und keine Gegenforderungen", sagte ver.di-Verhandlungsführer Hubert Thiermeyer in München. Betroffen von den Warnstreiks waren mehrere Super- und Baumärkte in Kempten, Regensburg, Ergolding, Aschaffenburg, Stockstadt und Pentling.

Die Tarifverhandlungen werden am kommenden Montag (24. Oktober) in München fortgesetzt. Die Arbeitgeber wollen Öffnungsklauseln und flexiblere Arbeitszeiten. Zudem wollen sie Weihnachts- und Urlaubsgeld an den wirtschaftlichen Erfolg koppeln. ver.di fordert dagegen 80 Euro mehr Geld pro Monat und ein Mindesteinkommen von 1500 Euro bei Vollzeitbeschäftigung.

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