Warnstreiks im öffentlichen Dienst Bayerns werden fortgesetzt

München - Landesweit sind nach Angaben der Gewerkschaft ver.di rund 2000 Beschäftigte in etwa 50 Dienststellen zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Schwerpunkte der Proteste sind unter anderem kommunale Verwaltungen, die Müllabfuhr und Kindertagesstätten. In München, Augsburg, Regensburg und Würzburg streikt die Straßenreinigung.

Allein in München legten dazu 450 Beschäftigte die Arbeit nieder. In der Landeshauptstadt sind neben zahlreichen Ämtern auch öffentliche Dienste wie Parküberwachung, Straßenbeleuchtung und Bestattung von dem Streik betroffen.

In Nürnberg wollen Angestellte der Stadt sowie die Beschäftigten des Staatstheaters streiken. In Erlangen sind davon Stadtwerke und Stadtverwaltung betroffen, in Fürth beteiligen sich das Sozialrathaus und die Straßenreinigung an den Warnstreiks. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft nimmt an den Protesten teil: So legen in Würzburg die Beschäftigten der Bundeswehrschule vorübergehend die Arbeit nieder.

Die Gewerkschaften fordern für die Angestellten im öffentlichen Dienst acht Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben bislang bei längeren Arbeitszeiten eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um fünf Prozent verteilt auf zwei Jahre angeboten.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trend zur Shitstorm-Versicherung - Firmen fürchten um guten Ruf
Ein Skandal kann den Ruf eines Unternehmens ruinieren - und im Extremfall die Existenz kosten. Die Angst vor dem Shitstorm steigt in den Chefetagen weltweit. Doch wo ein …
Trend zur Shitstorm-Versicherung - Firmen fürchten um guten Ruf
Rückruf mehrerer Produkte: Nach Verzehr drohen Gesundheitsgefahren
Wegen möglicher Gesundheitsrisiken hat ein Lebensmittelhersteller mehrere seiner Produkte zurückgerufen. Wegen überschrittener Grenzwerte können sie Sehstörungen …
Rückruf mehrerer Produkte: Nach Verzehr drohen Gesundheitsgefahren
Airbus droht bei Brexit ohne Abkommen mit Teil-Rückzug
Die Brexit-Verhandlungen verlaufen schleppend, die Unternehmen werden zunehmend nervös. Airbus erhöht nun den Druck auf die britische Regierung.
Airbus droht bei Brexit ohne Abkommen mit Teil-Rückzug
EU-Vergeltungszölle auf US-Produkte in Kraft
Donald Trump ließ sich durch alle diplomatischen Bemühungen der EU nicht beirren. Jetzt kommt im Handelsstreit mit den Vereinigten Staaten der europäische Gegenschlag. …
EU-Vergeltungszölle auf US-Produkte in Kraft

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.