Gürtel-Attacke gegen Kippa-Träger: Täter schuldig gesprochen

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Warnstreiks im öffentlichen Dienst laufen an

Berlin - Die Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst geht weiter. Am Vormittag legten in mehreren Bundesländern Beschäftigte ihre Arbeit nieder. Darunter sind auch Angestellte kommunaler Krankenhäuser.

Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi ließen unter anderen Mitarbeiter zahlreicher kommunaler Krankenhäuser die Arbeit ruhen - betroffen sind Kliniken in München, Wolfsburg, Frankfurt, Koblenz und das Vivantes- Krankenhaus in Berlin-Neukölln. In Nürnberg tritt die Müllabfuhr in den Ausstand. In Gebieten mit schnee- und eisglatten Straßen verzichtete Verdi auf einen Streikaufruf für die Notdienste. Vor dem städtischen Klinikum in Frankfurt-Höchst versammelten sich nach Angaben eines Verdi-Sprechers rund 50 Beschäftigte.

Zu einer Protestkundgebung auf dem Frankfurter Römerberg erwartete die Gewerkschaft für den Vormittag rund 2500 Teilnehmer. In Berlin legten 60 Mitarbeiter der Vivantes-Klinik in Neukölln die Arbeit im OP- Bereich nieder. Geplante Operationen seien abgesagt worden, Not-OPs werde es aber geben, teilte Verdi mit. Im Laufe des Tages wollen sich weitere kommunale Kliniken in Niedersachsen und Bremen dem Warnstreik anschließen. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes fünf Prozent mehr Geld und einen besseren Tarifvertrag. Am Montag waren die Tarifgespräche in Potsdam nach der zweiten Runde ergebnislos abgebrochen worden.

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