+

1700 Pauker legen die Arbeit nieder

Lehrerstreik: Unterricht fällt aus

Köln - Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder haben am Mittwoch ihre Warnstreiks fortgesetzt. Fast 5000 Angestellte in vier Bundesländern legten nach Gewerkschaftsangaben die Arbeit nieder.

In Nordrhein-Westfalen kamen in den Regierungsbezirken Köln und Münster rund 1700 angestellte Lehrer nicht zum Unterricht. In Sachsen-Anhalt wurden Schulen und die Universität Halle bestreikt. Auch in Mecklenburg-Vorpommern fiel an vielen Schulen für ältere Schüler der Unterricht aus. In Greifswald gingen rund 1200 Lehrer auf die Straße.

Erstmals gab es Warnstreiks auch in Thüringen. Hier legten die Beschäftigten von 20 Behörden zeitweise die Arbeit nieder - im Landesrechnungszentrum, in Autobahnmeistereien und Straßenbauämtern, wie eine Gewerkschaftssprecherin in Erfurt sagte. Der Schwerpunkt der Aktionen lag in Jena mit rund 600 Streikenden.

Forderung: 6,5 Prozent mehr Geld

Am Donnerstag sollen die Warnstreiks in NRW, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt weitergehen. Dazu aufgerufen haben die Gewerkschaft Verdi, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die dbb-Tarifunion. Sie fordern für die Angestellten im öffentlichen Dienst der Länder unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Erholung im Dax nimmt Tempo auf
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat am Dienstag an seine Vortageserholung angeknüpft. Nach einem zögerlichen Start legte der deutsche Leitindex schrittweise weiter zu und …
Erholung im Dax nimmt Tempo auf
Zinswetten-Prozess: Bewährungsstrafen für Ex-OB und Kämmerin
Es ist der juristische Schlussakt einer Finanzaffäre, die weit über Pforzheim hinausgeht. Mit modernen Methoden wollen Wirtschaftsprofis die Kommune am Nordrand des …
Zinswetten-Prozess: Bewährungsstrafen für Ex-OB und Kämmerin
SPD-Chef Schulz attackiert Siemens
Siemens plant einen massiven Stellenabbau - das hat längst auch die Politik erreicht. Nun legt der SPD-Chef nach. Und bei Siemens tobt weiter ein interner Streit.
SPD-Chef Schulz attackiert Siemens
Airline haftet: Sturz auf Fluggastbrücke
Nasse Stelle mit großer Wirkung: Stürzt ein Passagier deshalb auf einer Fluggastbrücke, kann er auf Schmerzensgeld hoffen.
Airline haftet: Sturz auf Fluggastbrücke

Kommentare