Warum Erdöl für die Welt so wichtig ist

- Erdöl ist der Schmierstoff der Welt. Ein Drittel des Primärenergieverbrauchs rund um den Globus wird von dem Rohstoff gedeckt.

In den vergangenen Jahren hat er sich massiv verteuert, allein 2007 um über 50 Prozent. Diese Woche erreichte der Preis erstmals 100 Dollar pro Barrel (159 Liter). Darunter leiden nicht nur die Luftfahrt- und Chemiebranche, sondern auch Verbraucher, die mehr für Sprit und Heizöl ausgeben müssen.

Erdöl ist ein Gemisch aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen. Es enthält rund 85 Prozent Kohlenstoff, viel Wasserstoff und außerdem Schwefel, Sauerstoff, Stickstoff und Metalle. Je nach Molekülstruktur gibt es unterschiedliche Ölsorten. Am teuersten, weil qualitativ hochwertig ist das in den USA geförderte West Texas Intermediate (WTI). Etwas günstiger sind die Nordseesorte Brent und Öl aus den Opec-Ländern.

Entstanden ist Öl aus Massen von abgestorbenem Plankton und Pflanzen, die vor Millionen Jahren auf den Meeresboden sanken. Überdeckt von Sand und unter Druck sowie durch Bakterien verwandelte sich die Masse in Öl. Große Vorkommen gibt es am Arabischen Golf, in Russland, in den USA, unter der Nordsee, Indonesien oder Nordafrika.

Der Siegeszug des Öls begann Mitte des 19. Jahrhunderts, als in den USA die ersten großen Funde gemacht wurden. Mit der Erfindung des Benzinmotors explodierte der Bedarf. Kein anderer Energieträger ist so universell und praktisch einzusetzen. Heute ist das Auto der wichtigste Abnehmer für Ölprodukte. Zum Heizen oder zur Stromerzeugung wird immer mehr Gas eingesetzt. Auch bei der Stromerzeugung haben sich andere Energieträger durchgesetzt.

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