Warum es die Oberbayern besser haben

- München - Die 4,238 Millionen Oberbayern haben es gut getroffen: Die bayerische Landeshauptstadt und ihr umliegender Speckgürtel bestechen nicht nur durch landschaftliche Pracht und kulturelle Vielfalt, sondern auch durch bundesweit unübertroffene Wirtschaftsdaten - Daten, die unsere Zeitung zusammen mit der Industrieund Handelskammer für München und Oberbayern gesammelt und in einer handlichen Broschüre veröffentlicht hat.

Die Kaufkraft je Einwohner liegt in Oberbayern um 19,5 Prozent über dem Bun- desdurchschnitt. Die absoluten Spitzenwerte erreichten dabei München, das 34,5 Prozent über dem Bundesschnitt liegt, und Starnberg mit dem bundesweit zweitbesten Ergebnis von 41,5 Prozent. Grund für die imposanten Zahlen ist vor allem die Wirtschaftsstruktur mit einem überdurchschnittlichen Anteil hoch qualifizierter -und damit überdurchschnittlich gut bezahlter Arbeitnehmer.

Ein Vergleich von Großstädten lohnt hierbei besonders: So liegt Stuttgart, die Hauptstadt des ebenfalls nicht gerade unvermögenden Baden-Württemberg, lediglich 15 Prozent über Bundesschnitt. Die schwer verschuldete Bundeshauptstadt Berlin schafft nur 94 Prozent der durchschnittlichen Kaufkraft.

Die glänzende Lage und die pulsierende Exportwirtschaft (jedes zweite bayerische Produkt geht ins Ausland) sorgen dafür, dass viele hiesige Gemeinden Bevölkerungswachstum zu verzeichen haben, sei es durch Zuzug, sei es -wie in München und Freising -auch durch Geburtenüberschuss. Vor allem die Flughafen-Region profitiert von den vielen jungen Familien, die hier leben und arbeiten.

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