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Thomas Steg und Matthias Müller.

Konsequenzen des Skandals

Wegen Abgastests an Affen: VW beurlaubt Manager Steg 

Versuche mit Affen und der unglaubliche Verdacht, an Menschen experimentiert zu haben: Selten dürfte der Versuch, das Diesel-Image zu verbessern, derart nach hinten losgegangen sein. Nun zieht VW erste Konsequenzen.

Wolfsburg - Die Volkswagen AG hat wegen des neuerlichen Skandals um Abgastests an Affen seinen Manager, den Cheflobbyisten und Generalvollbemächtigten des Konzerns, Thomas Steg beurlaubt.

Nach Bekanntwerden von Abgasversuchen an Affen zieht der Volkswagen-Konzern nach eigenen Worten "erste Konsequenzen". Steg habe erklärt, die volle Verantwortung für die "Vorgänge" zu übernehmen und angeboten, ihn zu beurlauben, teilte VW am Dienstag in Wolfsburg mit.

Der Vorstand habe das entsprechende Angebot des Leiters der Konzern-Außenbeziehungen und Nachhaltigkeit angenommen. Volkswagen war wegen Diesel-Abgastests mit Affen in die Kritik geraten. Steg werde bis zur vollständigen Aufklärung der Vorgänge von seinen Aufgaben entbunden. „Wir sind dabei, die Arbeit der 2017 aufgelösten EUGT genau zu untersuchen und alle nötigen Konsequenzen daraus zu ziehen“, sagte Konzernchef Matthias Müller. „Herr Steg hat erklärt, die volle Verantwortung zu übernehmen. Dies respektiere ich.“

Steg wusste offenbar seit 2013 Bescheid

Das war passiert: Eine vom Konzern mitgegründete Forschungsvereinigung hatte die Versuche an Affen in den USA finanziert. Affen mussten Dieselabgase einatmen, dazu der Verdacht auf Versuche an Menschen: Mit umstrittenen Schadstofftests haben sich Deutschlands Autobauer wieder mitten in den Abgasskandal katapultiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verurteilte die Diesel-Schadstoffversuche an Affen scharf - und forderte Aufklärung. „Diese Tests an Affen oder sogar Menschen sind ethisch in keiner Weise zu rechtfertigen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag.

Wie

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meldet, wusste Steg seit 2013 von den Versuchen. Tests an Menschen widersprach er dem Bericht nach noch, jedoch nicht mit Tieren.

afp, mke, dpa

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