+

Wegen Kaninchen-Haltung in China

Keine Angora-Produkte mehr bei Modekette Zara

Madrid - Aus Sorge um die Behandlung von Angora-Kaninchen in China hat der spanische Textilkonzern Inditex Produkte aus dem Fell der Tiere aus dem Verkauf genommen.

Die Kleidungsstücke seien nicht länger in den Läden, sagte eine Inditex-Sprecherin am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Zu dem Konzern gehören unter anderem die Bekleidungsmarken Zara, Bershka und Massimo Dutti. Mit dem Angora-Verkaufsstopp wurde der Sprecherin zufolge im vergangenen Jahr begonnen.

Die Tierschutzorganisation Peta hatte im Jahr 2013 eine Kampagne gestartet, um auf die oft grausame Behandlung von Angora-Kaninchen aufmerksam zu machen. In Asien aufgenommene Videos zeigten, wie kreischenden Tieren das lange, weiche Fell ausgerissen wird. Rund 90 Prozent des Grundstoffs für Angora-Wolle stammt laut Peta von Kaninchen in China, wo es kaum Tierschutzvorschriften gibt.

Inzwischen verzichten nach Angaben der Organisation mehrere große Modemarken wir Calvin Klein, French Connection, Topshop und Tommy Hilfiger auf Angora-Produkte.

Afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bericht: Catering-Tochter der Lufthansa streicht rund 2000 Jobs
Frankfurt/Main - Bei der Catering-Tochter der Lufthansa fallen einem Zeitungsbericht zufolge in den kommenden Jahren rund 2000 Jobs weg.
Bericht: Catering-Tochter der Lufthansa streicht rund 2000 Jobs
Schwache Autowerte und Brexit-Sorgen belasten Dax
Frankfurt/Main (dpa) - Brexit-Sorgen und Strafzoll-Drohungen von Donald Trump gegen deutsche Autobauer haben am Montag die Dax-Anleger verunsichert. An den Verlusten …
Schwache Autowerte und Brexit-Sorgen belasten Dax
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet
Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die Hersteller konkret?
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet
Stillstand bei Tarifrunde für Geldboten
Hannover (dpa) - Bei den Tarifverhandlungen für die rund 11 000 Beschäftigten der Geld- und Werttransportbranche sind sich beide Seiten noch nicht näher gekommen.
Stillstand bei Tarifrunde für Geldboten

Kommentare