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Zu wenig Regen: Die Prognosen für die diesjährige Ernte von Getreide und Raps sind schlecht.

Wegen Trockenheit Ausfälle bei Ernte erwartet

Berlin - Die Landwirte müssen ihre Erwartungen an die diesjährige Raps- und Getreideernte in weiten Teilen Deutschlands zurückschrauben. Zu wenig Regen ist der Grund für die negative Prognose.

Die Trockenheit der vergangenen Wochen habe die Pflanzenentwicklung stark beeinträchtigt, teilte der Fachausschuss Getreide des Deutschen Bauernverbands (DBV) am Mittwoch in Berlin mit. “Der Raps bereitet uns die größten Sorgen“, fasste der Vorsitzende des Fachausschusses, Klaus Kliem, die regionalen Analysen zusammen.

Die vielfach unregelmäßig abblühenden Rapsbestände hätten unter dem Wassermangel im April besonders gelitten. Die Erwartungen an die Rapsernte 2011 seien allein in Mecklenburg-Vorpommern, dem Bundesland mit der größten Rapsanbaufläche, auf 70 Prozent der durchschnittlichen Erträge reduziert worden.

Der Frost im Frühjahr und die Trockenheit der vergangenen Wochen hätten auch den Getreidebeständen zugesetzt, sagte Kliem. Vor allem die Wintergerste habe unter dem Wassermangel im April gelitten. Entscheidend für eine gute Ernte sei, ob in den nächsten Tagen ausreichend Niederschlag falle, so dass sich die Weizenbestände erholen könnten. Zusätzlich bereite der angekündigte Nachtfrost den Landwirten Sorge, da die Vegetation nach den hohen Temperaturen im April schon weit vorangeschritten sei.

dapd

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