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Genau 2,27 Würstchen waren für jeden Daimler-Aktionär vorgesehen. Manchem Aktionär reichte das nicht.

Schlacht am warmen Buffet eskaliert

Wegen Würstchen: Polizeieinsatz bei Daimler-Hauptversammlung

Berlin - Bei einer Hauptversammlung eines Großkonzerns kann es schon einmal hoch hergehen. Jetzt musste aber sogar die Polizei anrücken. Grund war ein bizarrer Streit am Buffet bei Daimler.

Der Streit zweier Aktionäre um Würstchen am Buffet hat bei der Hauptversammlung von Daimler einen kleinen Polizeieinsatz ausgelöst. Der Autobauer hatte am Mittwoch für die rund 5500 anwesenden Aktionäre in Berlin einer Sprecherin zufolge 12.500 Würstchen aufgetischt - rein rechnerisch also 2,27 Würstchen für jeden. Ein Aktionär habe aber mehrere Würstchen vom Buffet zum Mitnehmen eingepackt, sagte die Sprecherin. Eine andere Anteilseignerin habe ihn darauf angesprochen - dies habe zu einem verbalen Schlagabtausch geführt. 

Um die Lage zu entspannen, habe man die Polizei gerufen, "um zu schlichten“, sagte Aufsichtsratschef Manfred Bischoff während der Beantwortung von Aktionärs-Fragen. Es habe sich um „Saitenwürschtle“ gehandelt, fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu. 

Die Aktionärin habe eine Anzeige wegen Beleidigung erstattet. Bischoff dachte nun laut über Konsequenzen nach: „Entweder wir brauchen mehr Würstchen oder wir schaffen die Würstchen ganz ab.“

Vielleicht war die Situation ja deshalb eskaliert, weil die Daimler-Aktionäre wegen des Dieselskandals bei Volkswagen derzeit etwas nervös sind.

Daimler feiert sich auf Hauptversammlung selbst

dpa

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