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Angesichts der Wirtschaftskrise prüft Siemens eine deutliche Ausweitung der Kurzarbeit.

Wegen Wirtschaftskrise: Siemens prüft Ausweitung von Kurzarbeit

München - Siemens prüft angesichts der Wirtschaftskrise eine deutliche Ausweitung der Kurzarbeit. Derzeit sind 7000 Beschäftigte betroffen. Die Zahl könne sich verdoppeln, hieß es.

Der Grund sei die zum Teil dramatische Entwicklung in Branchen wie der Maschinenbau oder die Autoindustrie. Der Konzern beschäftigt in Deutschland rund 130 000 Menschen.

"Natürlich können wir uns nicht der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung komplett entziehen", sagte Siemens-Personalchef Siegfried Russwurm gegenüber der "Welt am Sonntag". Die Nachfrage stocke derzeit insbesondere in der Industrieautomatisierung und bei Osram. Siemens wolle 2009 betriebsbedingte Kündigungen vermeiden, sagte Russwurm dem Blatt. Mittel- und langfristig seien der Mangel an Fachkräften und der demografische Wandel die größeren Herausforderungen. Siemens werde auch in diesem Jahr Mitarbeiter einstellen, man habe nach wie vor 2000 offene Stellen.

dpa

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