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Die Kunden freut's, dem Händler fehlt der Umsatz: Christbäume sind in diesem Jahr vergleichsweise günstig.

Oh Günstigbaum!

Weihnachtsbäume gibt es in diesem Jahr billiger

München - Sonne, aber keine Trockenheit - in den Christbaum-Kulturen im Sauerland hat das Wetter in diesem Jahr wenig Probleme gemacht. Und das schlägt sich auf den Preis durch...

Oh Tannenbaum, wie günstig bist du diesmal? Zumindest billiger als im vergangenen Jahr. Denn in den Christbaum-Kulturen war es ein Super-Sommer - die Bäume konnten gut wachsen. Das sagte der Sprecher der Christbaum-Erzeuger im Sauerland, Eberhard Hennecke.

Die Branche rechne wegen der guten Qualität und aufgrund eines Überangebotes mit sinkenden Preisen für die Kunden. „Das werden pro Baum im Durchschnitt mindestens ein bis zwei Euro sein“, schätzt Hennecke. Besonders spürbar wird dies vor allem bei der Massenware. Ausgesucht schöne Nordmanntannen kosten aber auch in diesem Jahr zwischen 18 und 24 Euro pro laufendem Meter.

Den Produzenten wird der Umsatz fehlen

Allein den Produzenten im Sauerland dürften in dieser Saison fast zehn Millionen Euro Umsatz fehlen, sagte Hennecke. Rund 6 Millionen der bundesweit 20 Millionen aufgestellten Christbäume kommen aus dem Sauerland. Bis vor kurzem war der Anteil der Bäume aus dem Sauerland noch etwas höher. „Niedersachsen, Bayern und Rheinland-Pfalz haben nachgezogen. Da haben wir früher hingeliefert, jetzt haben die selbst mehr Kulturen“, sagte er.

Der Trend geht zum kleineren Weihnachtsbaum

Befürchtungen, dass am 25. Dezember viele unverkaufte Bäume liegen bleiben, habe er aber nicht, sagte Hennecke. „Die Händler ordern in diesem Jahr vorsichtiger und wollen lieber nachschlagen lassen“, sagte er. Im Trend seien mittlerweile nicht mehr die deckenhohen 2,5-Meter-Bäume. „Besonders gefragt sind kleinere Bäume zwischen 1,5 und 2 Metern. Die sind einfacher aufzustellen und zu transportieren“, sagte Hennecke.

dpa

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